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FAQ zum Aventurischen Atlas

Donnerstag, 19. Januar 2012
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Nach dem Erscheinen des Aventurischen Atlas sind einige Fragen, insbesondere zu dne politischen Karten aufgetreten. Aus diesem Grund haben wir Ihnen eine hilfreiche Fragen-und-Antworten-Liste zur Verfügung gestellt.

Frage: Zu welcher Präfektur gehört Shamahan (Seite 139)?

Antwort: Siehe dazu auch Schattenlande Seite 94. Shamahan ist eine Präfektur, jedoch ist der südliche Teil nicht vollständig unter Haffax Kontrolle und wird in absehbarer Zeit eigenständiger werden.

Zum südlichen Teil der Präfektur gehören die Baronien Kurkum, Lorgolosch, Rhoderstein, Lyll und Ostend. Der nördliche Teil umfasst Shamahan. Zweiseen und Kohlrungen.

Frage: Wurden auf der politischen Karte Araniens einige Namen von Beyrounaten geändert (Seite 139)?

Antwort: Ja, die Namen wurden den Bezeichnungen der Ortschaften angepasst.

Frage: Wurde vergessen, die Emirate Araniens einzuzeichnen?

Antwort: Nein, es wurde bewusst auf eine Einzeichnung der Emirate verzichtet, um die Karte übersichtlich zu halten. Zudem sind die Emirate keine gewöhnlichen politischen Ländereien, sondern Zuständigkeitsgebiete für die Emire, die eher dem Stand eines Richters innehaben. Und es sollten nur politische Herrschaftsansprüche auf den Karten dargestellt werden.

Frage: Wie ist die Einfärbung des Yalaiads auf der Karte zu interpretieren?

Antwort: das Yalaiad gehört momentan keinem aventurischen Staat an bzw. die Ansprüche wechseln häufig, so dass man nicht davon ausgehen kann, dass es z.B. unter aranischer Verwaltung steht.

Frage: Stimmt die Zuordnung der Baronien in der Markgrafschaft Perricum? In Schild des Reiches gab es auch einige auf der Karte falsch eingetragene Baronien.

Antwort: Die Baronien gehören zum Anspruchsgebiet der Rabenmark, sind aber momentan unter Perricumer Verwaltung.

Frage: Warum ist die Baronie Kaiserlich Efferdsträne nicht politisch zugeordnet?

Antwort: Die politisiche Unordnung Darpatiens und der Schattenlande wird sich auch auf die Baronie Kaiserlich Efferdsträne auswirken, so dass die Baronie nicht zusätzlich aufgeführt wurde.

Frage: Wie sind die weißen Linien auf der politischen Tobrienkarte zu interpretieren?

Antwort: Diese Linien sind Grenzverläufe, die häufiger wechseln können.

Wir hoffen Ihnen mit der Klärung der Fragen geholfen zu haben.

(Den offiziellen Index zum Atlas kann man auf der Das Schwarze Auge-Seite  herunterladen)

Archäologie in Bosparan – „Herr der Legionen“ von Judith C. Vogt

Mittwoch, 18. Januar 2012
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Eigentlich teilte ich von Kindesbeinen an Obelix‘ Einstellung zu den Römern. Aufgewachsen bin ich in einem unbeugsamen Dorf im gallischen Teil Deutschlands (seit etwa 25 Jahren wird stets nach Reinigung des alten oder Aufstellung eines neuen Ortsschilds in kunstvollen Lettern darüber verkündet: „FREISTAAT“ – die Behörden haben es aufgegeben, dem kleinen Langenbroich dieses Status zu verweigern, und somit werden die Lettern nicht mehr angetastet). Der Keltenwall im Nachbarort hat Archäologen bereits dazu verleitet, zu vermuten, die siegreiche Schlacht der Eburonen gegen die Römer habe nicht im belgischen Tongeren, sondern in unserem unbeugsamen Teil der Eifel stattgefunden.

Also, Römer spinnen, und ihre Vorliebe für Orgien (und Krustentiere) und allgemeine Verweichlichung ist ja bekannt – und wir Kelten, blau bemalt und ansonsten fatalerweise nackt, hätten damals den Sieg davontragen sollen.

Dennoch schlich sich langsam aber sicher Interesse und auch Faszination für die Kultur der Römer an mich heran – sicherlich auch hervorgerufen durch mediale Ereignisse unterschiedlicher Art: Die „Die Dunklen Zeiten“-Box, die Serie „Rom“ und die Buchreihe „Marcus“ von Michael Kuhn trugen dazu bei. Ja, ich muss zugeben, auf einmal hatten sie mich gepackt, die Römer, und die Transferleistung in die Dunklen Zeiten beeindruckte mich in ihrer buntschillernden Mischung aus historischer Korrektheit und stimmungsvoller Phantastik. Rasch war klar: Anstelle einer Fortsetzung von „Im Schatten der Esse“ werde ich mich zuerst an einen Dunkle-Zeiten-Roman wagen.

Sofort war der Kopf voll, mit Legionen, Dekadenz, fremden Göttern, Schlachten und Orgien – und das Olrukeum, vergiss bloß das Olrukeum nicht! Natürlich stellte sich heraus, all diese phantastisch-realistische Antikenschilderung samt dazu passender Story passt nicht zwischen zwei Buchdeckel – da müssen vier her. Zum Glück zeigten sich die Verlage (im Februar FanPro, später dann Ulisses) mit der Idee eines Zweiteilers durchaus einverstanden – nur zu dünn dürften die Bände nicht werden.

Das sind sie dann tatsächlich nicht geworden – so viel gibt es zu erzählen von den Dunklen Zeiten. Tatsächlich so viel, dass auch noch ein Abenteuerwettbewerbsbeitrag dabei herausgekommen ist, der in der Anthologie „Legenden aus Dunklen Zeiten“ seine Veröffentlichung finden wird.

Während Ideen zu Charakteren und Handlung nicht lange auf sich warten ließen, stellte ich doch fest, dass einen Löwenanteil der Schreibarbeit die Recherche ausmachen würde. Man schreibt nicht einfach über ein pseudorömisches Volk, ohne nicht seitenweise einschlägige Literatur zu verschlingen, Internetseiten zu besuchen, das große Latinum aufzufrischen, Urlaub in Trier einzulegen und Freizeit in Museen zu verbringen. Und man schreibt nicht einfach über Aventurien, ohne Quellenbücher zu lesen, Mailkontakte zu pflegen und viele, viele Fragen zu stellen. Auch ein Besuch bei einer Römer-Reenactmenttruppe sowie einem Imker schlossen sich an, um Herren der Legionen und Herrinnen des Schwarms korrekt darzustellen.

Ich hoffe, dass mein Ausflug in die aventurische Antike sich auch für euch gelohnt hat. Ich habe jedenfalls einige faszinierende Monate hinter mir!

Zu lesen gibt es „Herr der Legionen“ übrigens ab Februar – an dieser Stelle werdet ihr natürlich auf dem Laufenden gehalten, sowie auf meiner Website www.jcvogt.de .

Der Redaktionsliebling und anderes positives Feedback

Dienstag, 17. Januar 2012
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Wir hatten euch gebeten, uns zu schreiben, was euch 2011 besonders an Das Schwarze Auge und/oder Ulisses gefallen hat, und ihr seid dieser Einladung in überwältigendem Maße nachgekommen (http://blog.ulisses-spiele.de/2011/12/danke-fur-euren-zuspruch/). Dafür noch einmal vielen Dank!

Mit rund 330 Teilnehmern ist diesen Meinungsbild natürlich streng statistisch nicht repräsentativ, aber es hat uns gefreut, dass so viele von euch sich die Zeit genommen haben, uns mitzuteilen, was Ihnen gefallen hat. So haben wir einen schönen Überblick darüber erhalten, wie unsere Bemühungen aufgenommen werden und nicht zuletzt einen weiteren immensen Motivationsschub bekommen, dessen Energie wir zum Nutzen von Das Schwarze Auge einsetzen werden.

Eure Einsendungen enthielten eine Vielzahl von lobenswerten Punkten, von Produkten, die euch besonders gefallen haben, über Spielreihen und Merchandisingartikel bis hin zu konkreten Veränderungen rund um Das Schwarze Auge.

Eure Favoriten auf Seiten der Produkte waren dabei (in aufsteigender Reihenfolge der Nennungen – Mehrfachnennungen waren natürlich möglich und häufig):

Platz 6: Erscheinen des letzten Teils der Drachenchroniken
Platz 5: Rabenblut
Platz 4: Der Aventurische Atlas
Platz 3: Wege der Alchemie
Platz 2: Schattenlande
Platz 1: Horte magischen Wissens

Außerdem haben euch im Umfeld von Das Schwarze Auge und Ulisses folgende Dinge (ebenfalls in aufsteigender Reihenfolge) besonders gut gefallen:

Platz 6: Das Redaktionsstübchen
Platz 5: Das Fanpaket mit seinen konkreten Richtlinien
Platz 4: Die Einrichtung der Beilunker Reiter
Platz 3: Die Professionalisierung des Verlages
Platz 2: Die Kundenumfrage
Platz 1: Die neue Form der Kundenkommunikation und die Einrichtung der Feedback@ulisses-spiele.de

Daran freut uns besonders, dass all dies Änderungen sind, die wir mit Schwung und Überzeugung angegangen sind und die zum allergrößten Teil durch eure Hinweise und Verbesserungsvorschläge angeregt wurden. Nach unserem Gefühl hat hier die Kommunikation zwischen Fandom und Verlag (nach ersten Anlaufschwierigkeiten) sehr gut funktioniert.

Nun hatte die Redaktion, bestehend aus Alex Spohr, Eevie Demirtel und Daniel Simon Richter, die schwere Aufgabe,  aus diesem großen Berg voller toller Mails und Briefen einen einzigen Einsender zu benennen, über dessen Beitrag sie sich am meisten gefreut hat.

Nach langer Diskussion einigte man sich schließlich auf den untenstehenden Beitrag von Heiko Janssen, der sich damit ein streng limitiertes und im regulären Handel nicht erhältliches Exemplar des Buches Von Toten und Untoten gesichert hat.

In einem kommenden  Blog werden wir euch noch weitere Meinungsäußerungen präsentieren. Unterm Strich bleibt für uns das positive Gefühl, dass unsere Bemühungen und Änderungen anerkannt und größtenteils positiv aufgenommen werden, weshalb wir uns 2012 umso stärker ins Zeug legen werden, Das Schwarze Auge und all unsere anderen Spiele noch besser zu betreuen und zu neuer Größe zu bringen. Dabei sind wir weiterhin auf eurer Lob, aber natürlich auch auf eure konstruktive Kritik angewiesen – wenn euch also etwas nicht gefällt: schreibt uns an feedback@ulisses-spiele.de! Aber bitte schreibt uns auch, wenn euch etwas gefallen hat.

Euer André Wiesler

Hallo Ulisses!

an dieser Stelle mein kurzer Beitrag für das Preisausschreiben “Von Toten und Untoten”.

Besonders gut haben mir im Jahr 2011 der Roman “Riva Mortis”, das Abenteuer “Rabenblut” und die Spielhilfe “Horte Magischen Wissens” gefallen.

“Riva Mortis” hat mich mit seiner frischen Lesart und der wunderschönen Inszenierung der Protagonisten an einen meiner Lieblingsschauplätze in Aventurien der Stadt Riva gefallen. Hier bleibt mir nur dem Autor Mike Krzywik-Groß ein großes Lob für sein Werk auszusprechen und meine Hoffnung auf weitere Werke aus seiner Feder zu bekunden. Möge Nandus’ Weisheit seine Schreibfeder auch künftig leiten

“Horte magischen Wissens” war DIE heißersehnte Fortsetzung von “Halle arkaner Macht”, welches seinerseits schon mit sehr anschaulichen Beschreibungen aventurischer Magierakademien aufwartete und uns schöne Spielabende in Brabak nebst einiger Besuche in der Dunklen Halle der Geister, bescherte, welche ohne die Beschreibungen sicher nicht möglich gewesen wäre. Ebenso kam “Horte magischen Wissens” mit weiteren sehr schönen und umfangreichen Beschreibungen einher, sodass mir an dieser Stelle nur bleibt, ein großes Lob für diese Spielhilfe auszusprechen

Doch der persönliche “Überflieger” war und ist für mich das Abenteuer “Rabenblut” von Heike Wolf. Endlich ein Abenteuer, welches einem erlaubt sich in Al’Anfa mal so richtig “auszutoben”, endlich ein Abenteuer welches auch von redaktioneller Seite erlaubt alteingesessenen NSCs außerhalb des Nimbus des Unantastbaren zu begegnen. Ein großer Schritt in eine Richtung, die ich nur zu gerne begrüße.
Auch wenn “Amira-braucht-die-Welt-nicht-Honak” weiter in diesem Nimbus verbleibt. Da die Autorin dies jedoch recht plausibel zu lösen weiß, habe ich diese Ausnahme als verkraftbar eingebucht und bin gespannt auf Fortsetzungen der Geschehnisse in Al’Anfa und würde gewissermaßen eine Fortsetzung von “Rabenblut”, welches den Wandel der Boron-Kirche in Al’Anfa thematisiert, begrüßen

In diesem Sinne bleibt mir nun nichts anderes mehr als euch – Ulisses – ein frohes Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr zu wünschen.
Möge Phex euch weiterhin listige Ideen und Nandus eine sichere Schreibhand gewähren

Bliebe noch festzustellen, um auf das Thema “Von Toten und Untoten” zurückzukommen: Was denken eigentlich die Zwölfe in Alveran über eine solche (inneraventurische) Lektüre?! ;-) =

Rahja: *seufz* *schluck*
Phex: Herzallerliebste Schwester, was hast du denn?
Rahja: *blättert in einem Buch* *seufz*
Phex: Lass mal sehen… hrm… soso… “Von Toten und Untoten”, eine neue Spielhilfe von Ulisses für Das Schwarze Auge,…
Boron: Untote?
Rahja: *seufz* *schluck*
Phex: Schwesterherz, aber warum weinst du denn?
Rahja: Schau dir doch mal die Bilder an! *seufz*
Phex: Ja,… recht interessanter Stil… sachlich nicht ganz korrekt… sieh da… oh, da wird Hesinde meckern!
Hesinde: wer ruft?
Boron: Und ich erst! *schmollt*
Phex: *schielt zu Boron* Du und meckern? *kichert*
Rahja: *heul* *schluchz*
Hesinde: Also das habe ich nicht abgesegnet! Der Corpus Primus der Brandleiche ist aber…
Boron: Brandleiche???
Phex: *pscht* Bei meiner Treu, wollt ihr still sein?
Boron: Nein, dieses Mal nicht. Frevel!
Rahja: *heul*
Hesinde: Das sage ich Praios! So nicht!
Phex: Um Gottes willen!
Rastullah: Was habe ich damit zu tun?
Rondra: *knurrt* Dich hat keiner gerufen! Hau ab!
Rahja: Könnt ihr euch nicht mal lieb haben?
Rondra: *verdreht die Augen*
Phex: Also … warum weinst du denn jetzt?
Tsa: Phex, sei doch nicht immer so unsensibel, siehst du nicht, dass unser Schwesterherz friedvoller Fürsorge bedarf.
Phex: Nene, kümmere du dich mal besser um den aufkommenden Sturm da, sonst gehen sich Rastullah und Rondra gleich an die Gurgel!
Rahja: Die Bilder sind alle so düster,… das… das ist so furchtbar! *heul*
Hesinde: Aber sachlich korrekt!
Rahja: *heul*
Boron: Und wenn schon? Frevel!
Phex: Nun mach’ mal halblang, Bruder! Der Band dient dazu die Unwissenden aufzuklären und ihre Seelen vor Schaden zu bewahren!
Nandus: Das will ich aber meinen!
Hesinde: *nickt* aber die Bilder sind sachlich nicht korrekt.
Travia: Man bekommt ja Albträume,… nur vom Hinsehen!
Rahja: *heul*
Phex: Ach verphext nochmal… könnt ihr mal damit aufhören euch über die sachliche Richtigkeit der Bilder zu streiten! Rahja ist schon ganz außer sich und verzweifelt!
Travia: Nicht nur sie!
Tsa: Komm Rahja, lass das Buch hier und wir gehen uns ein wenig erheitern.
Rahja: *nickt schluchzend*
Boron: Und das bleibt hier! *reisst das Buch an sich*
Nandus: Nicht doch, die Gelehrsamkeit gebietet, dass der Band der Rechtschaffenen offenbart wird!
Boron: Kommt nicht in Frage. Der Band ist Blasphemie!
Nandus: Ich hätte nicht gedacht, dass ich das jemals mache, aber du lässt mir keine andere Wahl… PRAIOS!!!
Phex: Verph… Junge… was machst du… ich muss mal… bin mal weg.
Praios: Wer ruft?
Rondra: *knurrt Rastullah weiter an*
Praios: Was macht der denn hier? Farmelor, werf ihn raus!
Farmelor: Ja, Herr!
Rastullah: Das wird noch ein Nachspiel haben! Bei meiner Lockenpraaaa…
Praios: Gut … haben wir jetzt Ruhe?!
Boron: *schweigt*
Praios: Das nehme dann wohl man besser ich…
Nandus: Heh! Der Band…
Praios: … wird geprüft! Und jetzt Ende der Diskussion! Rahja weint immer noch!
Hesinde: DU weißt… ?
Praios: Aber natürlich, ich bin der Götterfürst!
Boron: Nicht in Al’Anfa.
Praios: Ruhe! Der Band wird geprüft und dann wird entschieden werden, ob er der redlichen Glaubensgemeinschaft im Sinne der Gelehrsamkeit offenbart werden darf, oder ob hier oder da vielleicht das eine oder andere Bild korrigiert werden muss.
Hesinde: So sei es.
Nandus: Ob Rahja damit leben kann?
Boron: Wenn nicht, bei mir ist immer ein Plätzchen frei.

Die Last der Türme – die Degen blitzen wieder!

Montag, 16. Januar 2012
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Ende des Monats erscheint mit Die Last der Türme der zweite von sechs Teilen der Reihe Die Türme von Taladur. Diesmal hatte ich die Freude, mich der einflussreichen Familien der almadanischen Stadt anzunehmen und sie weiter auf ihrem Weg durch Intrigen, Leidenschaft und Lebensgefahr zu führen.

Als Bernard Craw, der leitende Redakteur der Reihe und Autor des ersten Teils Türme im Nebel, mich als Ersatz für eine ausgefallene Kollegin ins Boot holte, war die Konzeption der Hauptgeschichte weitgehend abgeschlossen. Er brauchte trotzdem nicht viele Worte, um mich für die Idee der Reihe zu begeistern. Kaum hatte er Almada erwähnt und die Namen der andere Autorinnen und Autoren der Reihe fallen lassen, wusste ich: Da will ich dabei sein, das kann nur gut werden.

Schon mein erster Das Schwarze Auge-Roman König der Diebe hatte einen verwegenen Mantel-und-Degen-Helden zum Protagonisten und seitdem hat mich dieses Genre nicht wieder losgelassen. Es ergab sich nur leider nie, dort erneut anzuknüpfen, was ich sehr bedauerte. Jetzt legte man mir mit Taladur eine ganze Stadt voller rahja-gewogener, heißblütiger, stolzer Almadaner in den Schoß, mit denen ich spielen durfte. Ich fühlte mich wie ein Vierjähriger, der eine ganze Kiste Playmobil zu Weihnachten geschenkt bekam.

Und ähnlich bunt wie die berühmten Plastikfiguren (aber weit weniger steif) war auch das Personal, das mir die Kollegen und Kolleginnen lieferten. Da waren stolze Patrizier, abtrünnige Geweihte, enttäuschte Geliebte, wahnhafte Witwen, trotzige Dickköpfe, dämonisch Berührte, verzweifelt Rechtschaffene und vieles mehr. Sie alle waren mit kunstvollen Kniffen in eine spannende Geschichte voller Ränke und Emotionen eingewoben, die sich schlussendlich auf über 2000 Seiten in sechs Romanen entfalten wird.

Der Rahmen war gespannt, die Frage war nun, wo und wie ich meine eigenen Fäden einschießen lassen wollte. Und da fiel mir auf, dass bisher noch kein Vollmagier in einer tragenden Rolle auftauchte und so ward die Idee für Lumino Xetarro geboren, einen skrupellosen Hellsichtmagier. Diesem greisen Oberhaupt einer aussterbenden Familia stellte ich zwei Adoptivsöhne zur Seite. Der eine, Zahir, ein feuriger Zahori mit schneller Klinge und großem Herzen und der andere, Hesindio, ein durchtriebenes Kind mit großen Ambitionen.

Sie sollten die Darsteller meiner kleinen Nebenbühne werden, die zum einen hier und da Funken schlagen, um die Fehden der anderen Familien im großen Handlungsgefüge weiter zu befeuern, zum anderen aber ihre ganz eigene Liebes- und Leidensgeschichte erzählen, die innerhalb meines Bandes einen Abschluss erfährt.

Vielen Dank dieser Stelle an Marco Findeisen, Eevie Demirtel, Dorothea Bergermann und Stefan Schweikert, die Band 3 bis 6 schreiben und so wunderbar flexibel waren und ebenso inspirierend wie inspiriert mit meiner kleinen Familia umgegangen sind. Dafür mussten stellenweise bereits abgenommene Konzepte noch einmal erweitert und umgearbeitet werden, sollten doch die Protagonisten der einzelnen Teile auch in den anderen Büchern bereits Teil der lebendigen Stadt Taladur sein, damit der Leser sich wirklich in den Zauber der almadanischen Stadt ziehen lassen kann.

So bietet Die Last der Türme hoffentlich auch für den Leser beides: Zum einen ist der Roman Teil des großen Ganzen, beantwortet Fragen aus dem ersten Teil und wirft neue auf, die im dritten oder späteren Bänden aufgelöst werden; zum anderen begleitet die Leserin die Familia Xetarro durch ihre persönlichen Erlebnisse und kann das Buch mit dem befriedigenden Gefühl zuklappen, dass hier eine Geschichte bis zum Ende erzählt wurde.

Auf der Seite www.taladur.de finden sich weiterführende Informationen zur Reihe, zu den Autoren und zur Stadt selbst.

Und hier kann Die Last der Türme vorbestellt werden.

Die Erschaffung von Legenden

Freitag, 13. Januar 2012
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Legenden aus Dunklen ZeitenNächste Woche erscheint mit der Abenteuer-Anthologie Legenden aus Dunklen Zeiten, die erste Publikation seit der Settingbox, die in dieser gefährlichen aventurischen Epoche spielt.

Damit ist es Zeit, ein paar Worte über den Entstehungsprozess und einige Geheimnisse der Anthologie zu verlieren.

Wie schon berichtet, sind die Abenteuer der Anthologie aus dem Wettbewerb Die Dunklen Zeilen entstanden.

Die Jury, bestehend aus einigen erfahrenen Dunkle-Zeiten-Autoren wie Gero Ebling und Franz Janson, sowie einem Team des DSA4.de-Forums, diskutierte bis zum Endergebnis kräftig über die einzelnen Bewertungen, wendete gar einen ganzen Abend für eine TeamSpeak-Diskussionsrunde auf. Doch am Ende standen die Sieger fest.

Nach der Bewertung wurden die einzelnen Beiträge überarbeitet – auch hier noch mal vielen Dank an Franz und Gero, die als Dunkle-Zeiten-Spezialisten den Inhalt überprüften und auch die kleinsten Unklarheiten aufdeckten und auszuräumen halfen.

Für (fast) alle Autoren der Anthologie war es die erste offizielle Arbeit für Das Schwarze Auge. Die Zusammenarbeit war außerordentlich fruchtbar und brachte frischen Wind in die Dunklen Zeiten.

Florian Mülbert führt die Helden beispielsweise in das antike Kuslik. Vor dem Hintergrund seines Abenteuers wurde auch das Cover der Legenden aus Dunklen Zeiten entworfen (es stellt die Verteidigung der Stadt vor einer Horde blutrünstiger Wudu-Zombies dar).

Während Florians Abenteuer eher vor einer epischen Kulisse spielt, sind auch kleinere Szenarien wie Vitis Shinxiris von Marie Mönkemeyer enthalten. In ihrem Abenteuer können die Helden sich als Lebensretter eines bosparanischen Soldaten betätigen und seine Mission beenden.

Und Legenden aus Dunklen Zeiten kann auch mit einigen Besonderheiten aufwarten:

Vorsicht: Ab hier einige kleine Spoiler zum Inhalt.

Das Abenteuer Aslabans Erbe von Michael Rost spielt in den Tulamidenlanden und beschäftigt sich mit dem Konflikt der beiden Zaubertraditionen dieses Region, den Kophtanim und den Mudramulim.
Das Abenteuer bietet zudem, außer kräftig bei den Intrigen am Hofe eines Kophta mitzumischen, auch die Möglichkeit im aktuellen Aventurien die Auswirkungen der Geschehnisse zu erleben. In der Anthologie Grabräuber am Mhanadi befindet sich nämlich ein weiteres Abenteuer des Autors, welches die Geschichte um den Kophta weiterführt. So können Spieler, die in der Vergangenheit gespielt haben, einige ihrer Entscheidungen bis in die aventurische Gegenwart spüren. Selbstverständlich sind beide Abenteuer auch unabhängig voneinander spielbar.

Ein ähnliches Prinzip verfolgt das Abenteuer Auf Ahnenpfaden von Judith C. und Christian Vogt. Dort werden die Helden mit zwei Zeitlinien konfrontiert und müssen sowohl in den Dunklen Zeiten als auch im jetzigen Aventurien Gefahren überwinden. Zudem sei erwähnt, dass das Abenteuer Verknüpfungspunkte mit den beiden Romanen Der Herr der Legionen und die Herrin des Schwarms aufweist, die ebenfalls in den Dunklen Zeiten angesiedelt sind.

Die Grunde, erneut in die Dunklen Zeiten einzutauchen, liegen also auf der Hand – ich wünsche dabei viel Vergnügen.

Bild: Verena Schneider

Aventurischer Bote 151 – mit den letzten Helden

Freitag, 13. Januar 2012
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AB 151Der Aventurische Bote 151, der gegen Ende Januar erscheinen wird, kommt diesmal nicht allein. Er bringt als kleines Geschenk an unsere Leser einen fantastischen Freund in Form eines Hörspiels mit! Die CD stammt aus der Reihe Die letzten Helden, in der die Abenteuer einer Heldengruppe in mittlerweile mehr als 30 Stunden und mit über 200 Sprechern geschildert werden.

Darüberhinaus wird die Ausgabe 151 auch wieder jede Menge aventurischer Ereignisse und Artikel enthalten. So werden die Leser unter anderem  erfahren, wie sie auf die Wahl des Mirhamer Königs Einfluss nehmen können und wir verraten, was mit Albirons, dem Spross Rohajas, passiert ist  – er ist einigen Spielern ja noch aus dem Jahr des Feuers bekannt.

Im Spielteil berichten wir über die Schlacht um Berler, die das Ringen um die Wildermark eröffnet und viele weitere Ereignisse, die manches Abenteuer und allerlei inneraventurische Entwicklungen vorbereiten.

Mal wieder ein Bote, den sich kein Das Schwarze Auge-Fan entgehen lassen sollte.

Nachtblaue Pfade

Freitag, 06. Januar 2012
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Nachtblaue Pfade

ein Ausblick auf »Bahamuths Ruf«

Im Aventurischen Boten 150 gibt es einen kleinen Rückblick sowie Ausblick auf die Geschehnisse, die 2012 im Abenteuerband Bahamuths Ruf münden werden. Wenn Sie bereits jetzt Ihre Helden auf das Kommende einstimmen und mit wichtigen Meisterpersonen vertraut machen wollen, stellen wir Ihnen an dieser Stelle eine Reihe von Abenteuern vor. Manche von ihnen sind nur durch ihre Schauplätze und Meisterpersonen mit Bahamuths Ruf verbunden, andere sind enger mit den nachtblauen Kabalen der Jünger Charyptoroths verwoben.

Als erstes ist natürlich Blutige See zu nennen, dessen Handlung Bahamuths Ruf fortsetzen wird.

Meister der Dämonen und Invasion der Verdammten schildern die Anfänge der Dämonenarchen und der Blutigen See. Auch zur Phileasson-Saga und Der Ruf des Südmeers gibt es Verbindungen.

Gefängnis der Jahre (Anthologie Karawanenspuren), Der letzte Wunsch (Anthologie Märchenwälder, Zauberflüsse) sowie Die Gesichtslose (in der gleichnamigen Anthologie) machen die Helden mit Selem vertraut.

Perlwasser und Chalwens Thron (beide in der Anthologie Strandgut) spielen im Perlenmeer. Sie lassen sich, ebenso wie Trommeln zur See, optional in die Handlung von Bahamuths Ruf einbauen.

In Goldene Flügel, Der Unersättliche, Spiegelseelen (Anthologie Pilgerpfade), 24 Stunden in Khunchom (Die Drachenchronik I: Drachenschatten) und Der Lilienthron können die Helden im Vorfeld wertvolle Kontakte knüpfen.

Ein direkter Prolog wird das Szenario Tidenstieg im Aventurischen Boten 151 sein. Zudem finden Sie in den Ausgaben 147 bis 151 vorbereitende Artikel, die Sie den Helden als Handouts zur Einstimmung zugänglich machen können.

Mit diesen Abenteuern und den umfangreichen Informationen in der kommenden Publikation – die Sie losgelöst von der eigentlichen Handlung nutzen können –, können Sie Bahamuths Ruf als Abschluss einer lang angelegten Kampagne spielen. In einer solchen, die sich über mehrere aventurische Jahre erstrecken kann, werden die Helden bereits im Vorfeld zu einer bestimmenden Macht, sei es als Freibeuter eines Reiches, als Kapitäne eines Handelshauses oder als Piraten mit einem eigenen Schiff.

Bahamuths Ruf wird zudem eine Reihe von Geheimnissen des Perlenmeers aufgreifen, die Ihnen in Efferds Wogen vorgestellt werden. Folgende Mysterien werden dabei nicht (oder allenfalls am Rande) thematisiert und sind späteren Publikationen vorbehalten: Ouloandila, das Sargasso-Meer, Chalwens Thron und die Sumurrer, Blutgier in nachtblauer Tiefe, Mououn sowie die Molochen und Klammermolche.

Um mit den Worten von Rateral Sanin zu schließen:

Hart an die Riemen, volle Takelung am Besanmast! Ruder zwei Strich backbord … noch ein Strich! Ja, jetzt haben wir ihn genau vorm Schnabel. Bereithalten zum Rammen!”

Michael Masberg

Krieger, Krämer und Kultisten

Freitag, 06. Januar 2012
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Die Meisterpersonen erwachen zum Leben

Im Frühjahr wird der Meisterpersonenband Krieger, Krämer und Kultisten erscheinen.

Der Band wird einige Dutzend Meisterpersonen beinhalten, die dem Spielleiter eine Hilfe am Spieltisch sein sollen. Alle Personen sind typische Vertreter ihrer Art und es wurde darauf geachtet, dass sie vollständig mit Werten versehen sind (mitsamt Optionen für erfahrene Version dieser archetypischen Nichtspielercharaktere). So kann jeder Meister schnell auf einen Blick sehen, welche Körperkraft ein typischer Ork-Wegelagerer hat, oder welchen Talentwert ein erfahrener Schwertgeselle in seiner Hauptwaffe haben sollte.

Dazu gibt es auch immer einige Abenteuerideen und einen kleinen Feature-Kasten, der zum Beispiel einige Einkaufswaren eines Händlers, Dienstleistungen eines Alchimisten oder Kampftaktiken einer Kriegerin bereithält. Und zu guter Letzt ist für jede Meisterperson eine stimmungsvolle Kurzgeschichte enthalten, die dem Meister weitere Inspirationen für die Darstellung dieser Meisterperson liefert.

Kommen wir nun jedoch zu der größten Besonderheit dieses Bandes: Er wird bunt sein!

Alle Illustrationen der Meisterpersonen werden vollfarbig sein. Und natürlich wird es für jede beschriebene Person ein eigenes Bild geben.

Im zweiten Teil der Spielhilfe wird es einen kleinen Anhang geben, der auf einige wichtige Bereiche für den Nutzen von Meisterpersonen eingeht. So wird man eine ausführliche Liste mit Seelentieren und ihren Bedeutungen finden, aber auch ein Hilfsmittel zur Bestimmung der individuellen Ausrüstung, des Aussehens und des Charakters der Personen.

Hier eine kleine Auswahl der beschriebenen Meisterpersonen: Enthalten sein werden eine Praios-Geweihte, eine Tochter der Erde, ein Schwertgeselle der Adersin-Schule, ein ganz klassischer Geweihter des Namenlosen, ein Alchimist, eine Kriegerin und buchstäblich Dutzende mehr.

Von Con zu Con … das Ulisses-Demoteam

Mittwoch, 04. Januar 2012
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2011 hat Ulisses-Spiele das Demoteam ins Leben gerufen. Seit gut einem halben Jahr ist die aktive und engagierte Truppe nun auf Conventions und Messen unterwegs, um die Ulisses-Spiele zu unterstützen und neuen Spielern bekannt zu machen. Dabei reicht die Bandbreite der Multitalente von Das Schwarze Auge und Pathfinder über Warmachine und Battletech bis hin zu Justifiers, John Sinclair und vielem mehr.

Clemens Schnitzler, Leiter des Demoteams und der Mann mit dem großen, grünen Hut, hat einige der wichtigsten Eckpunkte und Fragen zum Demoteam im nachstehenden Blogbeitrag zusammengeführt.

Das Schwarze Auge

Die Alveraniare

Die Alveraniare sind eine traditionsreiche Einrichtung, die wir natürlich auch im Demoteam weiter beibehalten. Alveraniare ist nun allerdings die Bezeichnung aller Das Schwarze Auge-Meister des Demoteams und nicht mehr bestimmter Einzelpersonen mit festgelegten Verantwortlichkeiten. Wer also Teil des Demoteams wird und Das Schwarze Auge-Runden anbietet, darf sich in Zukunft mit Fug und Recht als aventurischer Götterbote bezeichnen.

Das lebendige Aventurien

Wir haben ja schon mehrfach von der lebendigen Geschichte Aventuriens erzählt. Ihr könnt aktuelle Ereignisse in Aventurien miterleben und ihren Ausgang mitbestimmen, indem ihr an Alveraniarsrunden teilnehmt. Die Ergebnisse aller Runden, die dieses Abenteuer gespielt haben, werden ausgewertet und gehen als offizielle Entwicklung in die fortlaufende Geschichte Aventuriens ein. Damit das funktionieren kann, übernimmt jeder Spieler einen vorgefertigten Charakter, der durch eure Handlungen natürlich auch mitgeprägt wird. So kann es sein, dass Zitate oder bestimmte Macken dieser Figur auf euer Spiel zurückgehen.

Außerdem erhält jeder Spieler, der an einer solchen Runde teilnimmt, eine passend zum Abenteuer gestaltete Karte. Wenn ihr 5 verschiedene Alveraniars-Karten gesammelt habt, kann euer Charakter Teil des offiziellen Aventuriens werden.

Was muss ich tun, wenn ich 5 Alveraniars-Karten zusammen habe?
In dem Fall schickst du uns deine Karten und deinen Charakter einfach zu, an:

Ulisses Spiele
z.H. Clemens Schnitzler
Industriestraße 11
65529 Waldems Steinfischbach

Bitte lege uns die Hintergrundgeschichte deines Charakters bei. Diese sollte maximal 5000 Zeichen haben und alles Wichtige über den Charakter aussagen. Wenn du eine Idee hast, in welcher Region oder in welchem Umfeld der Charakter auftauchen könnte, kannst du dies gerne dazu schreiben. Wir prüfen dann, ob wir ihn dort platzieren können.

Pathfinder

Auch für Pathfinder werden wir euch zahlreiche Runden anbieten können. Einige richten sich gezielt an Einsteiger, die Pathfinder (oder sogar Rollenspiel) noch nie gespielt haben. Andere stellen euch im Rahmen von Abenteuer für erfahrenere Spieler bestimmte Regionen der Kampagnenwelt Golarion näher vor. Auf jeden Fall warten spannende Geschichten und modrige Gewölbe auf euch.

Das Demoteam

Unser Demoteam besteht aktuell aus vierzig aktiven Mitglieder, die sich mit viel Enthusiasmus und Know-How an ihre Aufgabe machen. Und ihre Mitarbeit beschränkt sich nicht nur auf die Anwesenheit bei Cons. Wir haben hier einen kreativen Haufen liebenswerter Spieler und Spielerinnen, die mit viel Energie bei der Sache sind. So schreiben die Demoteamler teilweise ihre Abenteuer selbst, beteiligen sich an anderweitigen Spielaktion, sind im Netz aktiv für ihr System. Ich freue mich jedes Mal wieder, dass wir ein so tolles Team zusammenbekommen haben, in dem sich die gute Stimmung immer wieder auch in den großartigen Ergebnissen vor Ort zeigt. Das Demoteam ist einer der tragenden Standpfeiler unserer Öffentlichkeitsarbeit. Dafür an dieser Stelle ein großes Dankeschön im Namen von Ulisses und von mir persönlich.

Mitglied im Demoteam werden

Das Demoteam sucht noch Verstärkung für Pathfinder, John Sinclair, Justifier und Battletech. Infinity Wenn ihr also Lust habt, mit einem engagiertem Team viel Spaß zu haben und eurem Hobby zu frönen, meldet euch bei mir: Clemens.Schnitzler@ulisses-spiele.de

Bosparan sehen – und sterben?

Dienstag, 03. Januar 2012
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Herr der Legionen von Judith C. Vogt

Herr der Legionen hat gemogelt und seine Premiere bereits vor der eigentlichen Geburtsstunde gefeiert – nämlich auf der RatCon 2011, wo ich nach einer Lesung aus meinem Erstling Im Schatten der Esse die Gelegenheit nutzte, ein wenig zu teasern – Teile dieser Lesung haben ihren Eingang in einen Podcast von André Wiesler gefunden und den modernen Mythos begründet, dass Krustentiere und Orgien untrennbar miteinander verbunden sind. Doch ich sollte von vorne beginnen.

Ja, 2012 wird es einen Roman aus den Dunklen Zeiten geben, der zudem mit einem der Abenteuer aus der kommenden Abenteuer- Anthologie Legenden aus Dunklen Zeiten verknüpft ist, und ich hoffe, dass das eine Nachricht ist, die einige von euch Romanjunkies und/oder DDZ-Fans freuen wird. Was noch besser ist: Es ist zwar ein Roman – aber es sind zwei Bücher. Herr der Legionen wird voraussichtlich Ende des ersten Quartals 2012 erscheinen und Herrin des Schwarms folgt dann wenige Monate später.

Was ist das für ein Roman?

Die Dunklen Zeiten sind ähnlich breit gefächert wie die Aventurische Gegenwart, daher könnte man vermutlich einhundert Romane darüber schreiben, ohne das gleiche Thema zu erwischen. Daher spezifiziere ich an dieser Stelle: Herr der Legionen beginnt im Jahre 385 v. BF, zur Zeit Dalek-Horas‘, Herrin des Schwarms wird zwei Jahre später enden.

Warum habe ich diese Zeit gewählt?

Ich kann mich gar nicht so genau daran erinnern, warum meine Wahl gerade auf diese Zeitspanne, auf diesen Horas gefallen ist. Vielleicht waren es die Querelen um die ins Barbaricum zurückfallenden Nordprovinzen, vielleicht der Niedergang Shinxirs, das Verbot der Nekromantie, der drohende Untergang des alhanischen Reiches. Diese Dinge spielten eine Rolle, aber viel mehr als die äußeren Gegebenheiten entrollten sich zu Beginn der Romanplanung die Protagonisten vor meinem geistigen Auge und wollten, dass ein Buch über sie geschrieben wird. Zwei Bücher. Protagonistinnen sollte ich wohl sagen, denn die drei Handlungsstränge des Romans werden von drei Damen getragen. „Oh nein“, höre ich euch stöhnen – „drei Damen?“

Ja, und die Beweggründe dafür werden sich nur durch die Lektüre des Romans nachvollziehen lassen, und ich werde sie auf keinen Fall vorher verraten. Doch, eine Ausnahme mache ich:

Vorhang auf für Dame Nummer 1:

Eiria Punina – Miles der ruhmreichen Legio V Shinxiria

Eiria trat in Punin mit sechzehn Jahren der Legion bei – in Gratia Lapis einer beinharten Ausbildung unterzogen, ist ihr nichts wichtiger als die Treue zur Legion. Darüber hinaus schätzt sie die einfachen Dinge des Lebens, und würde gerne irgendwann in zivilisierte Gefilde zurückkehren. Vielleicht irgendwohin, wo es wärmer ist als in Garetia; wo Oliven und Zitronen wachsen und man das Meer rauschen hört. Aber bis dahin ist es ein langer Weg, und was an dessen Ende steht, ahnt wohl nur Shinxir selbst.

(Aber ich wollte verraten, warum ich einen weiblichen Legionär gewählt habe. Ja, Eirias Funktion hätte ebenso gut ein Mann erfüllen können, und dann würde der Roman ein wenig mehr Gender-Kompetenz beweisen. Aber ein männlicher Legionär wäre so geworden wie alle männlichen Legionäre der Film- und Buchgeschichte, und ich liebe einfach das Spiel mit Klischees. Also, Eiria ist die Dame Nummer 1 und darüber hinaus ein Macho par excellence.)

Ist es möglich, dass ich euch dennoch hartnäckig nach den anderen beiden Damen fragen höre? Nun gut, für die Neugierigen unter euch ein paar Sätze:

Dame Nummer 2:

Puella ist als Sklavin auf einer Latifundie außerhalb Bosparans aufgewachsen. Als sich ihre magische Begabung Bahn bricht, wird sie in die Hunderttürmige verfrachtet. Das Mädchen träumt davon, bei einem gelehrten Dominus zu dienen oder gar Sklavin in der Academia Arcomagica zu werden, doch es erwartet sie ein anderes Schicksal: Einem im Verborgenen agierenden Nekromanten in die Hände gespielt, bleibt ihr nichts anderes übrig, als sich dem zu fügen, was die Götter sich für sie erdacht haben. Doch Puella findet in sich wider Erwarten einen Widerspruchsgeist, der sie zu Höherem bestimmt.

Dame Nummer 3:

Sahina von den Venetern – eine vom Leben und von Bosparan verzogene Patrizierin. Die Familie der Veneter ist stets um Haaresbreite an einem Aufstieg zu den Mächtigen Bosparans, den Comites, vorbei geschrammt. Sahina weiß jedoch mit untrüglicher Sicherheit, dass sie es sein wird, die die Veneter zur Gunst des Horas‘ führen wird. Und wenn dieser Weg auf einer Orgie beginnt, bei der kostbare Gläser zerdeppert und Krustentiere zertreten werden, dann ist ihr das auch recht und sie wäre die Letzte, die sich deswegen beschwert. Zumal es nicht ihre Gläser sind und ihr auch nicht gerade viel an Krustentieren liegt.

Ich hoffe, ich konnte euch ein wenig für meine drei bosparanischen Damen begeistern und werde euch bald mit mehr Infos füttern.

In diesem Sinne: Bosparan victor!

JCV