Archiv für die Kategorie ‘Romane’

Im Wald, da sind die Geister!

Montag, 26. März 2012
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Danke, Phex, seufzte Gregor und sah den Stiernacken und seine Jungs den Rückzug antreten. Er holte sein Portemonnaie aus der Hosentasche, kramte einen Euro hervor und platzierte ihn unter dem Vorhang. Edi sah ihn an, als hätte er den Verstand verloren.

Du opferst Phex einen Euro? Du weißt schon, dass das ein Rollenspielgott ist, oder?

Gregor grinste. Kann nie schaden. Irgendwer fühlt sich anscheinend angesprochen.

Sie lehnten einige Sekunden an der Rückwand eines Sofas und schöpften Atem.

2008, vor meinem Dasein als Rollenspielromanautorin, beschloss ich, mit einer Jugendbuchtrilogie zu Reichtum und Ruhm zu gelangen.

Eine Firma rätselhafter Anzugträger, an deren Gesichter sich niemand erinnern kann – ein Mädchen mit prophetischen Träumen – drei rollenspielende Nerds, die auch im realen Leben einmal die Welt retten wollen – Mythengestalten und alte Götter, die zum Leben erwachen.

Unschlagbar, fand ich.

Ich schrieb den ersten Teil besagter Trilogie namens „Die Geister des Landes“ und musste dann feststellen, dass sich außer dem Hochschulradio Aachen niemand für den Stoff interessierte. Mit den Mädels vom Hochschulradio las ich den Roman als Hörbuch ein, das wöchentlich gesendet wurde, und so machten „Die Geister“ eine kleine Lokalkarriere, bevor sie wieder in meiner Schublade verschwanden.

Das Problem war rasch gefunden: Den „großen“ Verlagen war das Setting zu lokal, die Lokalverlage wussten ein Fantasyjugendbuch in ihrem meist aus Krimis und Reiseführern bestehenden Programm nicht unterzubringen. Dann jedoch traf ich auf den recht jungen Ammianus-Verlag, der in Aachen ansässig ist. Er brachte bislang historische Romane heraus, die Sagengestaltenidee fiel jedoch auf fruchtbaren Boden. 2011 überarbeitete ich den Roman noch einmal – et voilà: Seit Anfang März ist der erste Teil von „Die Geister des Landes“ erhältlich, Teil 2 folgt im Herbst.

Warum jedoch erfahrt ihr das auf der Seite von Ulisses?

Fiona, das Mädchen mit den seltsamen Träumen, ist – bis auf diese Träume – vollkommen normal. An wen jedoch wendet man sich, wenn beunruhigende Träume offenbar Wirklichkeit werden? An die Polizei? An einen Psychologen? Nein – denn in Fionas Stufe findet sich der ideale Ansprechpartner: Dora, die sich selbst für eine Hexe in zweiter Generation hält. Dora hat auf alles eine Antwort und für jedes Problem eine Lösung, und bringt noch zwei Freunde mit – aus ihrer Rollenspielrunde. Edi, der die Wikipedia auswendiggelernt hat, vegetarische Döner isst und Vinylplatten sammelt, und Gregor, dessen größter Wunsch ein Schwert ist, der verkleidet über Mittelaltermärkte rennt und sehr gerne Fionas großer Held werden würde. Drei Nerd-Fritten also, und ein Mädchen, das nicht einmal weiß, wofür die Abkürzung D – S – A stehen könnte.

Dass Jugendbücher natürlich auch von Erwachsenen gelesen werden können, war bereits vor „Harry Potter“ keinesfalls ein Geheimnis. Wer neugierig auf „Die Geister des Landes“ geworden ist, kann zudem noch bis zum 31.3. auf meiner Homepage www.jcvogt.de und auf der Facebookseite www.facebook.com/JudithCVogt eins von drei signierten Exemplaren gewinnen.

Bilder von: Tatjana Lehnen

aufRäumen

Mittwoch, 14. März 2012
aufraumen

Mike Krzywik-Groß berichtet aus dem Schaffensprozess seines kommenden Romans Angbar Mortis.

Von der Entstehung

Geschichten brauchen Raum, um sich zu entfalten. Und ebendieser Raum beeinflusst eine Erzählung weit mehr, als manch Bühne ein Theaterstück.

Nach der Lektüre der hervorragenden Spielhilfe Patrizier & Diebesbanden im Zuge der Erstellung des Vorgängers Riva Mortis passierte es fast von selbst, dass ich ein paar Seiten weiterblätterte und dabei unvorbereitet auf die Handwerkerstadt im Kosch traf. Mit einer gehörigen Portion Skepsis, ob der Schlafmützigkeit der Provinz, widmete ich mich der harmonischen Heimstätte von Mensch und Angroschim. Doch schon nach wenigen Seiten wurde mir klar, dass es sich bei Angbar keineswegs um ein verschlafenes Nest handelte, wie ich anfangs befürchtete. Viel mehr fügten sich nach und nach Versatzstücke zusammen, die das Bild einer facettenreichen Stadt voller Spießbürgertum, dunklen Geheimnissen und himmelsschreiender Doppelmoral zeigte. Hinter der sauberen Fassade von ehrlichem Handwerk und traditionalistischen Familienbanden faulte manch Apfel vor sich hin. Darüber hinaus ist die Historie Angbars, mit dem Überfall des Alagrimms, alles andere als langweilig. Dieser dramatische Einschnitt in die Stadtgeschichte riss Angbar aus dem Dornröschenschlaf mitten hinein in das Jahr des Feuers. Eine sehr dankbare Voraussetzung für mich als Autor, denn ein brüchiger, sich wandelner Raum ist immer interessanter als ein statischer.

So war der Raum schnell gefunden. Es fehlten noch die Figuren, die ihn mit Leben füllen sollten.

Nichts lag näher als dem wirrköpfigen Magier Madajin aus dem Vorgänger Riva Mortis einen weiteren Auftritt zu bescheren – der Kultur-Clash konnte nicht größer sein. An seiner Seite findet sich erneut eine Frau mit sehr speziellen Vorzügen. Gergrimm groschna Gandrox ist eine raubeinige Ambosszwergin, die ihren Platz in der Angbarer Gesellschaft genauso wenig finden kann wie der Maraskaner. Die siebenfache Witwe kann einem Angroscho nur schwer ein rahjagefälliges Abenteuer abschlagen. Allerdings bevorzugt sie es, mit ihrem Kriegshammer Bertax voranzuschreiten und Schädel einzuschlagen. Gemeinsam mit dem sprunghaften Madajin bildet sie ein dynamisches Duo, wie es Angbar noch nicht erlebt hat.

Der Raum war bevölkert. Aber konnte man ihn auch sehen und hören?

Ars Mortis

Kunst ist immer auch Handwerk. Denn nur wer die jeweilige Kunst zumindest im Ansatz beherrscht, ist in der Lage, einen Raum zu schaffen, der die Menschen berührt.

Beim Schreiben ist das nicht anders als beim Zeichnen oder beim Musizieren. Auch hier gilt es, gewisse Regeln einzuhalten, um einen möglichst breiten Zugang zu schaffen. Das beginnt bei einer sauberen Grammatik, geht über das Wissen über Dramatik bis zur Entwicklung von Figuren. All das kann man lernen. Man sollte sich mit den unterschiedlichen Theorien seines Handwerkes auseinandersetzen und viel, viel üben. Beim Zeichnen muss man die menschlichen Proportionen korrekt wiedergeben können und ein Gefühl für ein ansprechendes Arrangement der einzelnen Teile haben. Nicht anders ist es in der Musik. Auch hier ist das Wissen um Klangfolgen und Melodien vonnöten, um den Hörer in die beabsichtigte Stimmung zu versetzen.

So haben alle drei Künste – das Schreiben, das Zeichnen und die Musik – als Basis das solide Handwerk. Wenn ich jedoch die Arbeit einer Zeichnerin oder eines Musikers genauer betrachte, vergesse ich diese Regel schnell. Dann ist es für mich nur noch pure Magie. Wie von Zauberhand fügen sich einzelne Pinselstriche zu einem Bild zusammen und mit der Leichtigkeit eines Virtuosen ergeben die ersten zaghaften Klänge schnell eine fesselnde Melodie. Vielleicht liegt es einfach an meiner völligen Unbegabtheit in diesen künstlerischen Bereichen, dass ich mit offenem Mund die Arbeit von Melanie Meier und Ralf Kurtsiefer betrachte. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass sie schlicht und ergreifend zauberhafte Kunst kreieren.

Lange Rede, kurzer Sinn: Voller Stolz darf ich am heutigen Tage das Coverbild zu meinem Roman Angbar Mortis und, wie schon zuvor bei Riva Mortis, ein passendes Musikstück zum Buch präsentieren. Alle drei Künste erzählen auf ihre eigene Art und Weise Geschichten. Umso mehr freut es mich, dass in diesem Fall alle gemeinsam dieselbe Geschichte erzählen.

Der Raum erhielt einen Anstrich und die Stille wurde verdrängt.

Ralf Kurtsiefer: Track zu Angbar Mortis

Mike Krzywik-Groß

www.krzywikgross.de

ATLAN Polychora-Taschenbuch jetzt im Handel

Freitag, 10. Februar 2012
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ATLAN Polychora-Taschenbuch jetzt im Handel

Autor Achim Mehnert startet mit seinem Roman in den neuen Zyklus

Endlich geht es los mit den neuen ATLAN-Taschenbüchern, herausgegeben vom Ulisses-Verlag. Seit heute ist Band 1 des dreiteiligen Taschenbuch-Zyklus im Handel erhältlich oder kann direkt beim Herausgeber bestellt werden.

Dass Achim Mehnert viel Spaß beim Entwickeln und Schreiben hatte, merkt man bereits beim Lesen der ersten Zeilen. Mit »Die geträumte Welt« ist dem Autor ein weiterer spannender Roman mit unserem Helden Atlan gelungen.

Mehnerts Bericht lässt erahnen, mit wie viel Enthusiasmus der Roman entstanden ist:

»Atlan wechselt den Verlag. Das ist gewissermaßen so, als würde er von der USO zu einem anderen Geheimdienst wechseln, zur Solaren Abwehr vielleicht. Für den unsterblichen Arkoniden wäre das Grund genug zu zeigen, was in ihm steckt. Er würde beweisen wollen, dass ihn weder sein nach Jahrtausenden zählendes Lebensalter noch die Jahrzehnte seines literarischen Daseins haben einrosten lassen. Und das kann er in dem von Exposé-Autor Götz Roderer erdachten Szenario bestens unter Beweis stellen. Ich hatte das Vergnügen, den alten Haudegen so darzustellen, wie ihn seine Fans gerne sehen.

Atlan wird an einen farbenprächtigen, unbekannten Ort verschlagen, in dem er auf sich allein gestellt ist und sich unüberschaubaren Bedrohungen und einem aus dem Verborgenen heraus agierenden Feind stellen muss. Er wird mit einem Rätsel von kosmischen Dimensionen konfrontiert, das an den Grundfesten des Universums rüttelt. Doch Atlan wäre nicht Atlan, wenn er sich der Herausforderung nicht sofort mit all seiner Erfahrung und dem nötigen Durchsetzungsvermögen stellen würde.

Dieser Ort hat es mir auf Anhieb angetan, denn Polychora ist nur auf den ersten Blick eine einzige Welt. Tatsächlich jedoch sind es zahlreiche, die zudem einem ständigen Wandel unterworfen sind. Die Exposévorgaben ließen reichlich Gestaltungsspielraum, sodass ich eine Menge Ideen einbringen konnte. Es wird spannend, nachdenklich und actionreich. Dazu schwebt über allem das große Geheimnis, dessen Ausmaß an Gefahr sich Atlan erst nach und nach erschließt. Polychora ist eine Enklave, wie es sie im Perryversum noch nicht gegeben hat.

Großen Spaß gemacht hat wie immer die Verstrickung von Tipa Riordan in die Geschehnisse. Selbstverständlich verfolgt Tante Tipa auch diesmal ihre eigenen Pläne, doch wieder kreuzen ihre Wege die des >Arkonidenjüngelchen<, dem sie einfach nicht gram sein kann. Ist Atlan der aufrechte Kämpfer für die Gerechtigkeit, der auch mal Fünfe gerade sein lässt, scheint sie das genaue Gegenteil zu sein. Sie gibt sich zänkisch und miesepetrig, trägt aber das Herz auf dem rechten Fleck. Wenn es darauf ankommt, ist sie da. Ich liebe die kauzige alte Piratenlady.«

Wer das Taschenbuch gleich bestellen mag, kann dies bequem beim Online-Shop des Ulisses-Verlages tun.

Fünf Gewinner dürfen „Die Last der Türme“ schultern

Freitag, 03. Februar 2012
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Unser Preisausschreiben ist beendet und die folgenden fünf Gewinner dürfen sich über ein Exemplar des zweiten Teils der Taladur-Reihe freuen:

Jan Olaszek

Rabea Warmers

Dennis Loose

Martin Christian Reincke

Markus Traut

Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß beim Ausflug nach Taladur!


Präludium: Ein langer Feldzug

Freitag, 03. Februar 2012
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Nutzt die Chance, Bernard Craw live zu sehen: Der Autor liest am 13. Februar um 19:15 Uhr im Hiveworld in Köln aus seinem Werk.

Die Andurienkriege haben gerade erst begonnen. In Präludium stürmen die 6th Defenders die Sprungpunkte des Grand-Base-Systems, aber damit werden sie sich nicht zufrieden geben. Es ist das Herz der capellanischen Militärstreitmacht,  das sie dem Kanzler aus der Brust reißen wollen: der Planet Grand Base selbst. Und sie sind gekommen, um zu bleiben.

In Zorn, dem bald erscheinenden zweiten Teil der Andurienkriege, steht Generalleutnant Mildred Humphreys vor der schwierigen Aufgabe, einen Planeten mit einer Milliardenbevölkerung nicht nur zu erobern, sondern auch für ihr Herzogtum zu sichern. Neben den fanatischen Truppen Kriegerhaus Fujitas muss sie sich dabei auch der Mentalität der Menschen stellen, die sie zu beherrschen wünscht, und deren von den capellanischen Kasten geprägtes Weltbild ihrem eigenen Wertesystem diametral entgegensteht.

Die Schlacht um Grand Base ist eines der Schlüsselereignisse der Andurienkriege. Wenn es den Andurianern gelingt, die Konföderation ihrer wichtigsten Militärbasis zu berauben, wird der nächste Halt ihrer Regimenter Sian sein, wo sie den Himmlischen Thron zu Schlacke zerschmelzen werden. Das ist beiden Kriegsparteien klar, und deswegen muss jeder Zoll auf Grand Base mit Blut erkauft werden.

Wer sich die Zeit bis zum Erscheinen von Zorn, dem zweiten Teil der Reihe, verkürzen will, der kann zu Karma greifen. Dieser Roman schildert den Überfall der 3rd Defenders auf den Planeten Niomede-4, wo sie sich dem capellanischen Kriegerhaus Kamata stellen – eine Schlacht, in der aus Hinterwäldlern Helden werden und aus deren Asche ein neuer Kult entsteht.

Weitere Romane der Reihe Andurienkriegesind in Vorbereitung, denn auch auf Beteigeuze wird gekämpft, Söldner sichern sich ihren Teil der Beute und die plutokratische Gesellschaft des Magistrats Canopus verdient ebenso Aufmerksamkeit wie der lange Weg der 5th Defenders von der terranahen Grenze des Marikreichs zu den Schlachtfeldern der Heimat. Bei den Andurienkriegen geht es nicht um einen schnellen Überfall, sondern um einen jahrelangen Konflikt, der nicht nur einzelne Personen, sondern vier Sternenreiche an den Rand ihrer Möglichkeiten bringt.

Wer gegenüber Spoilern unempfindlich ist und sich für das Handlungsgerüst der Romanreihe um die Andurienkriege interessiert, dem sei das BattleTech-Quellenbuch BrushWars empfohlen.

FAQ zur RatCon 2012

Donnerstag, 02. Februar 2012
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Die RatCon 2012 wird vom 10.-12. August 2012 an neuer Location in der Stadthalle Unna stattfinden. Kaum war die Neuigkeit raus, trafen auch schon die ersten Fragen zu Einzelheiten ein. Wir haben uns Reiner Heep, den Conleiter,  geschnappt und er hat uns einige Infos geben können:

Wird die RatCon durchgehend sein?

Natürlich kann man auch 2012 wieder von Freitag 18:00 bis Sonntag 18:00 durchspielen.

Kann man zelten und/oder vor Ort übernachten?

Ja, es gibt sowohl Platz (und die Genehmigung) bei der Stadthalle zu zelten als auch Übernachtungsbereiche im Haus selbst. Reiner stellt auch noch eine Liste der Hotels und anderen Übernachtungsmöglichkeiten in der Nähe zusammen.

Gibt es genug kleine Räume?

Neben der großen Halle sind zahlreiche kleinere Räume und „Gangsackgassen“ verfügbar, wo sich auch Platz für ruhigere Spielrunden findet. Außerdem gibt es noch einen unterteilbaren Nebenraum, der eine angenehme Atmosphäre für Workshops und Vorträge bietet. Die Halle wird voraussichtlich für Tabletop, Brett- und Kartenspiele genutzt.

Finde ich einen Parkplatz?

Definitiv ja! Rund um die Stadthalle liegen 1.000 kostenlose Parkplätze und zur Not gibt es noch ein Parkhaus in der Nähe.

Wie erreicht man die Halle mit öffentlichen Verkehrsmitteln?

Eine detaillierte Wegbeschreibung kommt noch, der Bahnhof ist aber auf jeden Fall nur etwa 800 Meter von der Halle entfernt.

Kann man in der Halle rauchen?

Nein, die Halle ist ein öffentliches Gebäude, damit ist das Rauchen dort untersagt. Es gibt aber eine Terrasse und wir stellen auch Spielzelte im Außenbereich auf, dort kann dann ebenfalls geraucht werden.

Kann ich mich mit Workshops bewerben?

Sehr gern. Die RatCon lebt ja von der Vielfalt und dem Austausch, beides Dinge, die Reiner wieder mehr fördern will. Das Schwarze Auge-Workshops werden in Absprache mit der Redaktion koordiniert (Mail an Feedback@ulisses-spiele.de), für alles andere ist Reiner euer Ansprechpartner unter orga@ratcon.de.

Wir halten euch mit aktuellen Neuigkeiten auf dem Laufenden!

Die Last der Türme – jetzt im Versand

Freitag, 27. Januar 2012
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Seit Mittwoch ist mit Die Last der Türme der zweite Roman der Reihe Die Türme von Taladur im Versand. Im letzten Blog zum Thema haben wir bereits eine umfangreiche Leseprobe präsentiert, heute werden wir multimedialer. Zeitgleich zu diesem Blogbeitrag erscheint in meinem Podcast Wiesler and Friends die szenische Lesung eines weiteren Ausschnittes aus Die Last der Türme.

Diese Szene ist aus der Mitte des Buches gegriffen und zeigt eines der Hauptmotive von Zahir Xetarro, einem der Protagonisten: Er ist auf der Suche nach seiner Identität. „Wer bin ich?“ ist eine Frage, die bei ihm naheliegt. Immerhin ist er ein Adoptivsohn, der zudem von seinem Wesen so gar nicht auf das mit Fangeisen übersäte und glatt polierte soziale Parkett der intriganten Adelsfamilien Taladurs passt.

Die Szene zeigt nach meiner Einschätzung sehr gut, dass Geschichten der Reihe durchaus ihre ruhigen Momente haben. Es ist nicht alles Leidenschaft und Degenschwingen, nicht alles Giftmord und Intrige. Von all diesen Leitmotiven findet sich, wie es sich für eine gute almadanische Geschichte gehört, ein gerüttelt Maß, aber die Figuren der Reihe bleiben keine scherenschnittartigen Stereotypen – sie verfügen über eigene Motivationen, Emotionen und nicht zuletzt Ängste.

Ich wünsche viel Vergnügen beim Hören und später bei der Lektüre von Die Last der Türme. Lasst mich wissen, wie euch das Buch gefallen hat, z.B. in unserem Forum.

5 x Taladur 2: Die Last der Türme zu gewinnen

Donnerstag, 26. Januar 2012
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Seit gestern ist der zweite Teil der Romanreihe Die Türme von Taladur im Versand. Er heißt Die Last der Türme und wurde von André Wiesler geschrieben. Wir verlosen 5 Exemplare dieses Buches voller Intrigen und Leidenschaft unter allen, die uns folgende Frage beantworten:

Wie lautet das erste Wort auf Seite 19 des Romans?

Mit ein bisschen Fleiß und/oder Suchmaschinen-Magie ist die Antwort auf diese Frage übrigens im Internet zu finden, ihr braucht euch also nicht in eine Buchhandlung zu schleichen.

Schickt uns eine Mail mit der Antwort an: preisausschreiben@ulisses-spiele.de

Einsendeschluss ist der 1.2.2012

Viel Erfolg,

Euer Clemens

Präludium: Sezessionsfieber

Mittwoch, 25. Januar 2012
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Die leisen Töne prägen Präludium. Bevor die Herrscher die Regimenter der Stahlkolosse in Marsch setzen, treffen sie sich in Salons, an Fürstenhöfen und auf rauschenden Null-g-Bällen. Bei diesen Anlässen werden Bündnisse geschlossen und Feldzüge vorbereitet. Zwei Wörter werden stets geflüstert: »Andurien« und »Unabhängigkeit«.

Stolz sind die Andurianer, und frei wollen sie sein. Frei von Generalhauptmann Marik und der Gängelung der Liga, vor allem aber frei von der Bedrohung durch den Erzfeind, die Konföderation Capella. Wenn die großen Sternenreiche nach den Gefechten des Vierten Nachfolgekriegs am Boden liegen, mag sich beides erreichen lassen, doch Herzogin Catherine Humphreys weiß, dass dazu gründliche Vorbereitung nötig ist.

In Präludium wird man sehen, wie BattleMechs feuerspeiend durch die Straßen stampfen und Rauminfanteristen in der Schwerelosigkeit kämpfen. Vor allem aber wird ein seltener Blick hinter den Vorhang der Macht gewährt, wo der Humphreys-Clan seinen Einfluss in der Liga und darüber hinaus nutzt, um  das Aufscheinen zu lassen, wofür alle Humphreys leben: die Glorie Anduriens über den rauchenden Trümmern der Konföderation Capella.

Präludium_Leseprobe

Die Last der Türme – Rahja, Phex und Hesinde kommen in eine Bar …

Freitag, 20. Januar 2012
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Taladur, der Schauplatz der sechsbändigen Reihe Die Türme von Taladur, liegt in Almada. Der bekennende Das Schwarze Auge-Fan hat bei diesem Land sofort spanisches Flair im Kopf, feurige Stuten und stolze Degenfechter.

Wir haben uns bei der Konzeption dieser neuen Romanreihe jedoch zum Ziel gesetzt, dass auch Leser, die Almada oder sogar Das Schwarze Auge nicht kennen, einen leichten Einstieg und den Roman unterhaltsam finden können. So galt es eine gute Balance zu finden zwischen Das Schwarze Auge-typischem Flair, das man zurecht von einem Roman zum Spiel verlangen darf, und Einsteigerfreundlichkeit. Ich bin der Meinung, dass uns dieses Unterfangen gut gelungen ist, was die Romane der Reihe zu einem idealen Geschenk für Freunde und Verwandte macht, die bisher noch nicht Das Schwarze Auge spielen – immerhin ist jeder neue Leser auch ein potenzieller neuer Spieler.

Aber werfen wir einen Blick auf den nächste Woche erscheinenden Band Die Last der Türme, den zu schreiben ich die Ehre hatte. Wenn man einen Taladuri, also einen Einwohner der Stadt, nach den wichtigsten Göttern befragt, kann man Antworten wie die folgende hören: „An erster Stelle steht Ingerimm, denn das Leben ist eine Kunst. Es folgt Rahja, denn ohne Leidenschaft ist das Leben nicht lebenswert. Dann kommt Phex, denn nur wer gerissen und listig und auf seinen eigenen Vorteil bedacht ist, kommt weiter. Und dann natürlich Hesinde, denn Wissen ist Macht, wenn man nicht auf die Ränke der anderen hereinfallen will.“

Phex und Hesinde sind wohl auch die Lieblingsgötter Lumino Xetarros, des Hellsichtmagiers, der in meinem Roman eine tragende Rolle spielt. Er ist es übrigens auch, der auf dem Cover des Romans zu sehen ist. Aber wie steht es bei ihm mit Rahja? Als ich mit der Konzeption des Romans anfing, war mir klar: Bei einem Buch zu Almada wird nicht schamvoll auf den Kamin übergeblendet, wenn es in Liebesdingen zur Sache geht. Das Ergebnis sind einige erotische Szenen, die bei meinen Testlesern hier und da zu roten Ohren und beschlagenen Scheiben geführt haben. Ich habe aber sehr genau darauf geachtet, dass diese – ebenso wie die Kampfszenen – nicht zum Selbstzweck verkommen, sondern der Charakterisierung der Figuren und dem Fortgang der Handlung dienen. „Sex sells“ mag für Hochglanzmagazine gelten, für einen guten Roman wäre das ein wenig erstrebenswertes Urteil.

Damit ihr euch selbst ein Bild davon machen könnt, wie rahjagefällig der Roman ausgefallen ist, findet ihr untenstehend eine Leseprobe der ersten Seiten von Die Last der Türme. Ich wünsche viel Vergnügen bei der Lektüre.

Die Last der Türme vorbestellen

Die Last der Türme_Leseprobe