Lob und Preis

27. Januar 2012 von André Wiesler
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Wir hatten euch gebeten, uns zu schreiben, was euch 2011 besonders an Ulisses und/oder Das Schwarze Auge gefallen hat. Den Redaktionsliebling haben wir euch bereits präsentiert, heute wollen wir einige Auszüge aus anderen Mails und Briefen vorstellen. Aufgrund der schieren Menge von über 300 Zuschriften können wir natürlich nur einen sehr kleinen Teil der Teilnehmer zu Wort kommen lassen. Wir haben uns aber über jede einzelne Mail sehr gefreut und hoffen, dass ihr auch in Zukunft Grund für das eine oder andere Lob haben werdet – wir werden auf jeden Fall unser Möglichstes tun und weiterhin ein offenes Ohr für eure Wünsche und Vorschläge haben.

Björn Blesting schrieb uns:

„Was gefiel dem geneigten DSA-Spieler im Jahre 2011? Nun, da gab es sicher nicht wenig!

Die Kommunikation zwischen Ulisses und den Fans verbessert sich immer mehr (Umfrage, Redaktionsstübchen, Autoren im Forum) und man hat als Spieler, auch wenn man wie ich kein Congänger ist, das Gefühl, irgendwie dazuzugehören. Die Politik, erst dann konkrete Aussagen zu einem Erscheinungstermin zu machen, wenn sich die Publikation schon fast im Endstadium befindet, finde ich auch sehr positiv, da es den Frustrationsfaktor senkt (“Wieso verschiebt sich AB XY nun doch 1/2 Tag nach hinten” O:-)). Überhaupt, habe ich wohl selten so viele interessante DSA-Produkte gekauft, wie in den letzten zwei Jahren.“

Von Carsten Pohl kam folgende Mail:

„[Das] termingerechte Erscheinen von so vielen DSA-Publikationen in einer wirklich sehr guten Qualität (inhaltlich wie optisch) über das ganze letzte Jahr und hoher inneraventurischer wie regeltechnischer Kontinuität trotz der ganzen Mitarbeiterveränderungen der letzten Zeit, zeigt mir […], dass ich mich auch in den nächsten Jahren noch sehr oft über mein Lieblingsrollenspiel freuen werden kann – DANKE!“

Sven Fehling schrieb:

„Mir hat an diesem Jahr gefallen, dass Ulisses ihrem Stile stets treu geblieben sind und sich nicht von ihrem Konzept abbringen lassen haben. Sie haben stets einen Fuß vor den anderen gesetzt und sich dabei um sehr viele Neuerungen und Konzepte gekümmert. Dabei kamen sehr viele schöne Dinge heraus, so wie die Magierakademiespielhilfen, die einem endlich mal den Einblick in die Ausbildung eines Magiers verschaffen. Und auch sonst hat Ulisses sehr viel getan, um die Kommunikation mit den Kunden Stück für Stück zu verbessern und dabei auch neue Konzepte, wie die Beilunker Reiter, ausgetüftelt. Man hat gemerkt, dass man die DSA-Fans braucht und bindet sie auch in die Projekte ein, siehe die Tempelbeschreibungen. Weiter so.“

Markus Traut teilte uns mit:

„Nun, im Jahr 2011 ist viel passiert… Mit den DSA-Produkten bin ich ziemlich zufrieden, denn die gute Qualität der Bücher wurde aufrechterhalten und es gab auch eine bunte Mischung an verschiedenen Produkten, sodass für jeden was dabei war. Ebenfalls sehr positiv finde ich die Entwicklung des Aventurischen Botens. Für meinen Geschmack ist er inzwischen sehr viel interessanter und nützlicher als früher.
Das allerwichtigste für mich im Jahresrückblick ist aber etwas anderes: Im Rahmen der vielen Umstrukturierungen im Hause Ulisses und des Erwerbs der DSA-Komplett-Lizenz ist viel Trubel in der DSA-Gemeinschaft entstanden […] Aus dieser ganzen Aufregung hat Ulisses aber letztlich deutlich sichtbar Konsequenzen gezogen, die mir sehr gut gefallen haben: Es wurde viel getan im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit, um dem Wunsch nach Informationen und Transparenz entgegenzukommen. Der Blog ist lebendig, die Tweets bieten häufige Kleinnews, die Webseiten bieten zusätzliches Download-Material und im Forum kann man in engen Kontakt zu den Machern treten.
Der extrem wichtigen und engagierten Fan-Community wurde freundlich die Hand gereicht und wenn mal was nicht ganz glücklich gelaufen ist, wurde schnell reagiert und nachgebessert. In diesem ganzen Feld der Professionalisierung und der “Basisnähe” scheint mir Ulisses zum Jahreswechsel einen guten Modus gefunden zu haben.“

Zu guter Letzt wollen wir noch Patrick Glebe zu Wort kommen lassen:

„Was mir 2011 an Ulisses Spiele und/oder Das Schwarze Auge besonders gut gefallen hat?

Dass ich auch nach mittlerweile über 22 Jahren Rollenspiel bei jeder einzelnen DSA-Publikation, von den Regeln, den Szenarios und Regionalbeschreibungen, über den Boten, die PC-Spiele und die Soundtracks, bis hin zu den Würfelbechern und sogar Kaffeetassen immer noch das warme Gefühl habe, nach Hause zu kommen.  Danke dafür!“

Das war nur eine kleine Auswahl der vielen netten Mails, die uns erreicht haben. Vielen Dank dafür! Wir freuen uns schon auf eure nächsten Mails, natürlich auch dann, wenn sie konstruktive Kritik beinhalten. Unter Feedback@ulisses-spiele.de warten wir gespannt auf eure Meinung!

Ulisses-E-Books unterstützen jetzt ausschneiden und einfügen

27. Januar 2012 von Ulisses
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Die im E-Book-Shop erhältlichen Ulisses-PDFs unterstützen jetzt auch das Ausschneiden und Einfügen (copy and paste) von Text. Aufgrund der großen Nachfrage haben wir die technischen Bedingungen geprüft und zusammen mit dem Provider eine Möglichkeit gefunden, diese Funktion trotz der von uns genutzten Wasserzeichen-Technik zu ermöglichen.

So kann man sich nun beispielsweise Regelabschnitte oder Zauberbeschreibungen für den eigenen Charakter am Spieltisch zusammenzustellen oder zur Vorbereitung eines Abenteuers Passagen herausnehmen. Dies ist jedoch nur für den privaten Gebrauch gestattet.

Wir hoffen, dass unsere E-Books damit umso attraktiver für alle Spieler und Spielleiter unserer Systeme sind.

Königsmacher kommt!

26. Januar 2012 von Ulrich-Alexander Schmidt
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Voraussichtlich im März hat das Warten ein Ende – der von vielen Fans angefragte  Pathfinder-Abenteuerpfad Königsmacher beginnt!

Die Spieler erhalten im Laufe des Abenteuerpfades Gelegenheit, ein eigenes Königreich zu errichten und zu beherrschen. Dieser Abenteuerpfad ist nicht nur für eingefleischte Rollenspieler etwas, sondern auch für Freunde von Simulationen wie Civilisation.

Die Action beginnt mit Geraubtes Land – wir lesen uns!

Euer Wandervogel

5 x Taladur 2: Die Last der Türme zu gewinnen

26. Januar 2012 von Clemens Schnitzler
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Seit gestern ist der zweite Teil der Romanreihe Die Türme von Taladur im Versand. Er heißt Die Last der Türme und wurde von André Wiesler geschrieben. Wir verlosen 5 Exemplare dieses Buches voller Intrigen und Leidenschaft unter allen, die uns folgende Frage beantworten:

Wie lautet das erste Wort auf Seite 19 des Romans?

Mit ein bisschen Fleiß und/oder Suchmaschinen-Magie ist die Antwort auf diese Frage übrigens im Internet zu finden, ihr braucht euch also nicht in eine Buchhandlung zu schleichen.

Schickt uns eine Mail mit der Antwort an: preisausschreiben@ulisses-spiele.de

Einsendeschluss ist der 1.2.2012

Viel Erfolg,

Euer Clemens

RatCon 2012 – Alles neu macht der … August?

26. Januar 2012 von RatCon
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Neuer Termin, neues Haus, neuer Conleiter, neuer Programmansatz, aber bei Wahrung großer Traditionen … so könnte man die Zukunft der RatCon beschreiben. 2012 wird die 17. Ausgabe einer der größten Cons Deutschlands stattfinden und ReinerHeep zieht aus, sie wieder zu einer der großartigsten Rollenspiel-Cons Deutschlands zu machen.

Die RatCon 2012 findet vom 10.-12.08.2012 statt, natürlich wie immer Nonstop Freitag von 18:00 bis Sonntag 18:00. Reiner hat die Stadthalle Unna als neuen Veranstaltungsort gewinnen können.

In Zusammenarbeit mit Ulisses Spiele wird Reiner, den alte Conhasen für seine zahlreichen erfolgreichen und spielernahen Veranstaltungen kennen und lieben, die RatCon neu aufziehen. Dabei wurde ein kritischer Blick auf die vergangenen Veranstaltungen geworfen.

„Ich möchte die Dinge beibehalten, die die RatCon ausmachen“, sagt Reiner. „Dazu gehören Dinge wie das MPA oder die große Bandbreite an Workshops. Natürlich wird die RatCon auch weiterhin die Das Schwarze Auge-Hauscon bleiben. Ich möchte darüber hinaus aber die Vielfalt zurückholen, die sie früher ausmachte.“

Es sind viele attraktive Programmpunkte geplant, die auf der Homepage www.ratcon.de verkündet werden, sobald sie bestätigt sind. Dort ist auch eine automatisierte Rundenanmeldung in Vorbereitung. Reiner steht euch für Fragen, Anregungen und Kooperationsvorschlägen unter orga@ratcon.de zur Verfügung.

Wir freuen uns darauf, euch in diesem Jahr (wieder) auf der RatCon begrüßen zu dürfen.

Präludium: Sezessionsfieber

25. Januar 2012 von Bernard Craw
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Die leisen Töne prägen Präludium. Bevor die Herrscher die Regimenter der Stahlkolosse in Marsch setzen, treffen sie sich in Salons, an Fürstenhöfen und auf rauschenden Null-g-Bällen. Bei diesen Anlässen werden Bündnisse geschlossen und Feldzüge vorbereitet. Zwei Wörter werden stets geflüstert: »Andurien« und »Unabhängigkeit«.

Stolz sind die Andurianer, und frei wollen sie sein. Frei von Generalhauptmann Marik und der Gängelung der Liga, vor allem aber frei von der Bedrohung durch den Erzfeind, die Konföderation Capella. Wenn die großen Sternenreiche nach den Gefechten des Vierten Nachfolgekriegs am Boden liegen, mag sich beides erreichen lassen, doch Herzogin Catherine Humphreys weiß, dass dazu gründliche Vorbereitung nötig ist.

In Präludium wird man sehen, wie BattleMechs feuerspeiend durch die Straßen stampfen und Rauminfanteristen in der Schwerelosigkeit kämpfen. Vor allem aber wird ein seltener Blick hinter den Vorhang der Macht gewährt, wo der Humphreys-Clan seinen Einfluss in der Liga und darüber hinaus nutzt, um  das Aufscheinen zu lassen, wofür alle Humphreys leben: die Glorie Anduriens über den rauchenden Trümmern der Konföderation Capella.

Präludium_Leseprobe

Schicksalspfade: Ehrenschulden

24. Januar 2012 von Ulisses
schicksalspfade-ehrenschulden

„Eine Dublone, dass sie nicht mehr kommen!“
Die raue Stimme des Gladiatoren legte sich wie das Fauchen eines Panthers über die Geräusche des Dschungels. Er lehnte an einer von Ranken und Wurzeln überwachsenen Mauer der Ruine und biss immer wieder von einer satt-roten Frucht ab, die auf den Klingen seiner Veteranenhand steckte. Dass ihm der Saft dabei über das Kinn lief und auf die Brust tropfte, machte ihm offensichtlich nichts aus.
„Den Einsatz halte ich“, erwiderte die junge Frau, deren Rabenschnabel und Panzer sie als Ordenskriegerin auswies. Das dunkle Metall schien die Sonnenstrahlen aufzusaugen, die ihren Weg durch das dichte Blätterdach fanden.
Was bisher als Schatten einer der eingebrochenen Zinnen oben an der uralten Mauer hätte gelten können, offenbarte sich mit einem geflüsterten „Ich auch!“, als versteckter Meuchler.
Lediglich die Boron-Priesterin machte mit einem tadelnden Kopfschütteln deutlich, dass sie sich an der Wette nicht beteiligen würde. Auf ihrem geschorenen Haupt zeigten Schweißtropfen, dass die Schwüle sogar ihr zu schaffen machte, die sie eine dünne Seidenrobe trug. Ihr ernstes Gesicht gab darüber jedoch keine Auskunft.
„Was bewachen wir hier noch gleich?“, fragte der Gladiator, schüttelte die Reste der Frucht von seiner Waffe und ließ die Klingen in den Panzerhandschuh zurückgleiten. Das Blut der Gegner würde den Saft abwaschen.
„Ein wichtiges Artefakt der Kirche“, antwortete die Kriegerin sofort und mit Ehrfurcht in der Stimme.
„Aha …“ Der Gladiator war offenkundig nicht sonderlich beeindruckt. Er war vorrangig wegen des Geldes mit von der Partie. „Und was für eins?“
Die Kriegerin öffnete den Mund, schloss ihn wieder und zuckte die Achseln.
„Und warum bringt man es nicht in einen Tempel, wenn es so wichtig ist?“
„Genug Worte!“ Man hätte erwartet, dass die Stimme der Priesterin brüchig oder heiser klänge, wo sie so selten zum Einsatz kam. Doch sie war melodisch und hell, wie der Ruf einer Nachtigall. „Sie kommen.“
Tatsächlich war jetzt das Krachen und Stampfen mehrerer Personen zu hören, die es nicht gewohnt waren, sich im Dschungel zu bewegen. Der Urwald war hier, auf den kleinen Südmeerinseln, noch ungezügelter als auf dem Festland.
Auf die stummen Gesten der Priesterin hin verbargen sich die beiden Kämpfer hinter einer eingestürzten Wand. Sie selbst lehnte sich an die abgewandte Seite einer Säule, die schon seit Jahrhunderten kein Dach mehr trug, und begann ein stummes Gebet.
„Da vorne muss es sein!“, erklang eine junge Stimme und wenig später trat der erwartete Stern der Reichsarmee auf den weniger dicht bewachsenen Bereich vor der Ruine. Er war nur vierstrahlig – vermutlich hatten sie einen Gefährten an die Wilden oder den Dschungel verloren. Der Meuchler wisperte von seiner erhöhten Position herab: „Ritter, Praios-Geweihte, Fähnrich … vermutlich Späher.“
Das leise Schnacken der Klingen, die sich aus dem Veteranenhandschuh schoben, war davon abgesehen das einzige Geräusch, das die Mitglieder der Hand Borons von sich gaben.
„Der Eingang ist dort. Wir müssen, wenn diese Überlieferungen stimmen … oh verdammt!“
Es brauchte kein Angriffssignal. Tiefe Dunkelheit legte sich über den Dschungel und vertrieb das dämmerig-grüne Licht. Sie preschten los. Durch Borons Segen sahen sie wie am helllichten Tag, während die Reichsarmee sich auf einen Kampf im Dunkeln einstellen musste. Doch offenbar hatte man sie für diesen Fall ausgebildet.
„Kreisformation!“, rief der Fähnrich und sie stellten sich Schulter an Schulter. Doch der Meuchler segelte einem Raben gleich durch die Luft, landete in der Mitte der Gegner und zog dem Fähnrich den Dolch über die Kehle. Noch bevor der Gegner röchelnd zu Boden gesackt war, sprang der Meuchler mit einem Salto über den Sterbenden hinweg und war außer Reichweite.
Der Ritter ließ seinen Bidenhänder in weiten Schwüngen kreisen und erwischte die Ordenskriegerin im Ansturm. Die Wucht des Treffers ließ ihren Brustpanzer klingen und warf sie zu Boden.
Der Gladiator erreichte den Späher und rammte ihm die Veteranenhand in den Bauch. Der Mann stöhnte auf, doch dann umfasste er mit zitternder Hand ein Amulett und rief: „Fulminictus!“
Der kräftige Mann schrie auf und taumelte wie von einer unsichtbaren Woge getrieben rückwärts. Mitten im Schritt versagten seine Kräfte und er sackte zu Boden. Sein Wimmern währte nicht lang, dann nahm Boron ihn gnädig zu sich.
Die Rabenkriegerin rappelte sich wieder auf und stürzte sich auf die Praios-Geweihte, doch mit einem Mal war ihre Robe zu einer gleißenden goldenen Rüstung geworden. Die wuchtigen Hiebe des Rabenschnabels glitten daran wirkungslos ab. Das sonnenhelle Gleißen der Rüstung und die borongefällige Dunkelheit rangen miteinander, was dem Ritter erlaubte, seine Gegner zu erkennen. Er holte mit dem Bidenhänder aus, um die Kriegerin zu spalten, aber da huschte ein dunkler Schatten an ihm vorbei. Der Ritter schrie auf, sein Schlag ging fehl und seine gepanzerte Hand zuckte zum Schlitz zwischen Helm und Brustpanzer im Nacken. Mit Gift vermengtes Blut sickerte über seinen Handschuh.
Die Kriegerin wandte sich ihm zu und warf sich mit vollem Gewicht, das Schwert vorhaltend, gegen ihn. Holz krachte auf Metall und der Ritter ging wie ein gefällter Urwaldriese zu Boden.
„Rückzug!“, befahl die Praiospriesterin. Nur der Späher folgte ihrem Befehl, die Hand auf die blutende Bauchwunde gepresst  – die anderen beiden Mitglieder der Reichsarmee würde der Urwald in sich aufnehmen, ebenso wie den Gladiator.
Die Boron-Priesterin nickte, als die Mittelreicher im Dschnungel verschwunden waren und sagte leise: „Zu deinem höheren Ruhm, Herr!“

Schicksalspfade? Mehr dazu finden Sie im Aventurischen Boten 151.

Tastenblitz und Pergament – die helfende Hand der Redaktion

24. Januar 2012 von André Wiesler

Die Geschwindigkeit und Qualität, mit der die Das Schwarze Auge-Redaktion arbeitet, lässt manch einen vermuten, dass hier dämonische Kräfte am Werk sind. Aber selbst unsere Drei von der Schreibstelle erreichen irgendwann die Grenze des Machbaren. Darum wurde nun Melanie E.C. Meier (nicht verwandt, verschwägert oder gar identisch mit der Künstlerin Melanie Maier) als Verstärkung dazugeholt. Sie wird der Redaktion als reaktionsschnelle Autorin in Teilzeit zur Seite stehen.

„Melanies Aufgabe ist es, neben ihrer hervorragenden Arbeit als reguläre Das Schwarze Auge-Autorin, schnell und flexibel einzuspringen, wenn Texte gebraucht werden. Das können ergänzende Passagen sein, Kurzgeschichten oder Artikel für den Aventurischen Boten. Und auch, wenn es um die Betreuung eigener Projekte geht oder darum, kurzfristig einzuspringen, haben wir so zwei helfende Hände zur Stelle“, so Mario Truant.

Melanie spielt seit 1998 Das Schwarze Auge und war bis Ende 2005 unter dem Namen “Nidari” als Alveraniarin für Fanpro tätig. Sie hat Germanistik und Sprachwissenschaft studiert.Ihre 2009 begonnene Ausbildung zur Physiotherapeutin ruht derzeit, da sie sich neben dem Schreiben auch der Erziehung ihres im November 2010 geborenen Sohnes widmet.
Sie beschreibt ihre Arbeit wie folgt: „Ich liebe das geschriebene Wort, das Träumen und Verzaubertwerden. Ich bin sehr stolz darauf, dass ich mir immer noch ein wenig das kindliche Staunen bewahrt habe, so dass es jetzt, wo ich mit meinem Sohn zusammen die Welt entdecke, wieder richtig aufleben kann und meine Phantasie zum Blühen bringt. Die Knospen dieser Blüte möchte ich jetzt an alle die weitergeben, die meine Texte lesen. Ich hoffe in euch ein wenig von der schlichten Wahrhaftigkeit hervorzulocken, die in jedem von uns steckt.“

Ihre Veröffentlichungen umfassen bisher Texte in der Geschichten-Anthologie Unter Aves’ Schwingen und dem Regionalband Land der ersten Sonne.

Wir sind glücklich, Melanie als Teil des Teams begrüßen zu dürfen und freuen uns schon sehr auf ihre Texte.

stolz – wacker – treu

23. Januar 2012 von Mike Krzywik-Gro
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Ein grausamer Mord erschüttert das beschauliche Städtchen Angbar!

Gemeinsam mit der Zwergin Gergrimm versucht der Zauberer Madajin die Fährte des Mörders aufzunehmen. Dabei wird er mit den dunklen Geheimnissen und der Fremdenfeindlichkeit der bigotten Angbarer Gesellschaft konfrontiert, deren saubere Fassade im Zuge der Ermittlungen zusehends Risse erhält. Die Spur führt ihn ausgerechnet in jene verhängnisvolle Nacht im Jahr des Feuers zurück, als ein Dämon die Stadt mit seinen Flammenschwingen verheerte.

Der obenstehenden Text ziert den Buchrücken des im Frühjahr erscheinen Romans Angbar Mortis. Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich dabei um eine Fortsetzung des im letzen Jahr erschienen Buches Riva Mortis.

Jedoch ist es nicht nötig (wenn auch empfehlenswert) den vorhergegangenen Roman gelesen zu haben, da es sich bei Angbar Mortis um eine abgeschlossene Geschichte handelt. Wem der augenzwinkernde Humor des ersten Romans gefallen hat, wird Angbar Mortis nicht mehr aus der Hand legen können.

Es wird ein Wiedersehen mit dem wirrköpfigen Magier Madajin geben, der auszog um das sagenumwobene Honingen mit eigenen Augen zu sehen. Enttäuscht muss er feststellen, dass die Wirklichkeit nur wenig Ähnlichkeit mit der berühmten Stadt des maraskanischen Theaters aufweist.

Als ihn sein Weg nach Angbar, dem Symbol für die Harmonie zwischen Menschen und Zwergen, führt, wird er unfreiwillig in eine mörderische Verschwörung gezerrt. Kriminalistisches Fingerspitzengefühl ist in einer Welt gefragt, welche dem Protagonisten ebenso fremd ist, wie seiner rustikalen Begleiterin, der Ambosszwergin Gergrimm. Nach sieben verstorbenen Ehemännern sucht sie ihr Glück in der Ehrenden und findet dort einen blutigen Pfad zwischen Blumenbeeten und Gartenzäunen, der quer durch die scheinheilige Gesellschaft der Stadt verläuft.

Das Chaos ist vorprogrammiert, wenn maraskanische Weltsicht und zwergische Dickköpfigkeit auf Angbarer Ordnung und Spießbürgertum treffen.

Angbar Mortis ist skurril, verschroben, böse – und sicherlich kein Buch für Kinder.

Mike Krzywik-Groß

www.krzywikgross.de

Achtet auf die Schrecken der Nacht…..

23. Januar 2012 von Günther Kronenberg
achtet-auf-die-schrecken-der-nacht

Liebe Freunde des gepflegten Schreckens,

einigen von euch ist es vielleicht schon aufgefallen: Im Almanach der
Klassischen Schrecken
ist von zwei Vampirvarianten die Rede, die im
Band nicht näher erläutert werden. Diese beiden Kreaturen wurden in
älteren englischen Abenteuerpfadbänden vorgestellt, die nicht auf
deutsch erschienen sind.

Wie immer ergeben sich damit bei der Übersetzung drei Möglichkeiten:
1. Die wahrscheinlich sonst übliche Variante: Der Hinweis entfällt -
Das kommt für uns natürlich nicht in Frage!
2. Wir stellen die Monster-Spielwerte als Web-Erweiterung zur
Verfügung – so z.B. beim Kadaverkrone-Abenteuerpfad bis zum Erscheinen
des Monsterhandbuch II geschehen, um euch die Spielwerte einiger
daraus zitierter Monster zu geben.
3. Wir machen eine Deluxe-Web-Erweiterung daraus, d.h. der Text wird
aus der anderen Quelle übersetzt, lektoriert, layoutet, Korrektur
gelesen und euch dann als kostenloses PDF zur Verfügung gestellt. Das
ist natürlich die aufwändigste Variante. So z.B. bei der Mammut-Web-Erweiterung zum Almanach zum Mwangibecken geschehen.

Und ja, wir haben uns bei den beiden Monsterverweisen für Variante 3
entschieden, da die Spielwerte ohne erläuternden Text aus unserer
Sicht nur wenig Sinn und ohne das schöne Artwork auch nur halb so viel
Spaß machen. Wie schon beim Almanach zum Mwangibecken kriegt ihr also
wieder viel mehr als nur 64 Seiten gedruckten Textes, wenn ihr zum
Almanach der Klassischen Schrecken greift!

Ein dickes Dankeschön gebührt Ulrich-Alexander Schmidt (Übersetzung),
Oliver von Spreckelsen (Lektorat, Layoutvorbereitung und Korrektorat), Christian Lonsing (Layout) und natürlich an Ulisses Spiele, die diese
kostenlose Web-Erweiterung ermöglicht haben.

Viel Spaß also mit dem Nosferatu und dem Vrykolakas!
Günther Kronenberg

AlmanachderKlassischenSchrecken-Weberweiterung