Mit ‘Alex Spohr’ getaggte Artikel

Legenden aus Dunklen Zeiten erschienen!

Montag, 30. Januar 2012
legenden-aus-dunklen-zeiten-erschienen

Mittlerweile ist die Anthologie Legenden aus Dunklen Zeiten erschienen. Der Band, der die Leser in die aventurische Antike entführt und sie Abenteuer im hundertürmigen Bosparan erleben lässt, beinhaltet auch einige Verbindungen zu anderen Publikationen.

So kann der Leser Meisterpersonen aus der Anthologie begegnen, die auch in den Romanen Herr der Legionen und Herrin des Schwarms (beide von Judith C. Vogt) auftauchen werden.

Zudem spielt auch ab und an die aventurische Gegenwart eine Rolle und der Meister kann z. B. ein Abenteuer aus der Anthologie mit einem Szenario aus Grabräuber am Mhanadi verbinden. So erlebt die Spielrunde ein Abenteuer, das sich über Jahrhunderte der aventurischen Geschichte erstreckt.

Wir wünschen auf jeden Fall viel Spaß bei den Intrigen am Hof des Horas, dem Kampf gegen blutrünstige Barbaren an der Nordgrenze des Imperiums und der Dekadenz der Dunklen Zeiten!

Der Aventurische Bote 151 ist im Versand!

Freitag, 27. Januar 2012
der-aventurische-bote-151-ist-im-versand

Der Bote trifft dieser Tage bei allen Abonnenten und Händlern ein und bietet dieses Mal ganz besondere Inhalte:

Bei der Mirhamer Königswahl sind alle Leser aufgerufen, ihrer kreativen Ader freien Lauf zu lassen und uns Szenarien, Geschichten und Comics zuzuschicken. Der beste Beitrag wird Einzug in die offizielle Geschichtsschreibung erhalten und nimmt Einfluss auf die weitere Entwicklung von Meridiana.

Der aufmerksame Leser mag in den letzten Tagen zudem schon gerätselt haben, welche Bedeutung die Kurzgeschichten mit dem Verweis Schicksalspfade haben (Ehrenschulden im Ulisses-Blog, Fernab der Heimat auf der Das Schwarze Auge-Website und Alle für einen, einer gegen alle auf Nandurion). Im Boten könnt Ihr nun erfahren, was hinter dem Geheimnis der Geschichten und hinter Schicksalspfade steckt.

Wer lieber nur spannenden Geschichten lauschen will, der findet mit der beigefügten Hörspiel-CD Die Letzten Helden genau das Richtige für sich.
Und noch ein kleiner Hinweis: Die CD ist auf eine Innenseite des Boten geklebt. Damit die Seite nicht beschädigt wird, die CD bitte einfach durch leichte Drehbewegungen herauslösen.

Für Rätselfreunde: Freunde nandusgefälliger Rätsel können hier (und auf der Downloadseite der Das Schwarze Auge-Seite) nun die Datei Kitab ash Shifa finden. Wer es schafft den Zhayad-Text richtig zu übersetzen und das Rätsel zu lösen, kann auch etwas gewinnen: Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir einmal den kommenden Abenteuerband Schleiertanz. Weitere Informationen bietet der Bote.

Einsendeschluss ist der 15.3.2012
Lösungen bitte an avbote@ulisses-spiele.de

Die Erschaffung von Legenden

Freitag, 13. Januar 2012
die-erschaffung-von-legenden

Legenden aus Dunklen ZeitenNächste Woche erscheint mit der Abenteuer-Anthologie Legenden aus Dunklen Zeiten, die erste Publikation seit der Settingbox, die in dieser gefährlichen aventurischen Epoche spielt.

Damit ist es Zeit, ein paar Worte über den Entstehungsprozess und einige Geheimnisse der Anthologie zu verlieren.

Wie schon berichtet, sind die Abenteuer der Anthologie aus dem Wettbewerb Die Dunklen Zeilen entstanden.

Die Jury, bestehend aus einigen erfahrenen Dunkle-Zeiten-Autoren wie Gero Ebling und Franz Janson, sowie einem Team des DSA4.de-Forums, diskutierte bis zum Endergebnis kräftig über die einzelnen Bewertungen, wendete gar einen ganzen Abend für eine TeamSpeak-Diskussionsrunde auf. Doch am Ende standen die Sieger fest.

Nach der Bewertung wurden die einzelnen Beiträge überarbeitet – auch hier noch mal vielen Dank an Franz und Gero, die als Dunkle-Zeiten-Spezialisten den Inhalt überprüften und auch die kleinsten Unklarheiten aufdeckten und auszuräumen halfen.

Für (fast) alle Autoren der Anthologie war es die erste offizielle Arbeit für Das Schwarze Auge. Die Zusammenarbeit war außerordentlich fruchtbar und brachte frischen Wind in die Dunklen Zeiten.

Florian Mülbert führt die Helden beispielsweise in das antike Kuslik. Vor dem Hintergrund seines Abenteuers wurde auch das Cover der Legenden aus Dunklen Zeiten entworfen (es stellt die Verteidigung der Stadt vor einer Horde blutrünstiger Wudu-Zombies dar).

Während Florians Abenteuer eher vor einer epischen Kulisse spielt, sind auch kleinere Szenarien wie Vitis Shinxiris von Marie Mönkemeyer enthalten. In ihrem Abenteuer können die Helden sich als Lebensretter eines bosparanischen Soldaten betätigen und seine Mission beenden.

Und Legenden aus Dunklen Zeiten kann auch mit einigen Besonderheiten aufwarten:

Vorsicht: Ab hier einige kleine Spoiler zum Inhalt.

Das Abenteuer Aslabans Erbe von Michael Rost spielt in den Tulamidenlanden und beschäftigt sich mit dem Konflikt der beiden Zaubertraditionen dieses Region, den Kophtanim und den Mudramulim.
Das Abenteuer bietet zudem, außer kräftig bei den Intrigen am Hofe eines Kophta mitzumischen, auch die Möglichkeit im aktuellen Aventurien die Auswirkungen der Geschehnisse zu erleben. In der Anthologie Grabräuber am Mhanadi befindet sich nämlich ein weiteres Abenteuer des Autors, welches die Geschichte um den Kophta weiterführt. So können Spieler, die in der Vergangenheit gespielt haben, einige ihrer Entscheidungen bis in die aventurische Gegenwart spüren. Selbstverständlich sind beide Abenteuer auch unabhängig voneinander spielbar.

Ein ähnliches Prinzip verfolgt das Abenteuer Auf Ahnenpfaden von Judith C. und Christian Vogt. Dort werden die Helden mit zwei Zeitlinien konfrontiert und müssen sowohl in den Dunklen Zeiten als auch im jetzigen Aventurien Gefahren überwinden. Zudem sei erwähnt, dass das Abenteuer Verknüpfungspunkte mit den beiden Romanen Der Herr der Legionen und die Herrin des Schwarms aufweist, die ebenfalls in den Dunklen Zeiten angesiedelt sind.

Die Grunde, erneut in die Dunklen Zeiten einzutauchen, liegen also auf der Hand – ich wünsche dabei viel Vergnügen.

Bild: Verena Schneider

Krieger, Krämer und Kultisten

Freitag, 06. Januar 2012
krieger-kramer-und-kultisten

Die Meisterpersonen erwachen zum Leben

Im Frühjahr wird der Meisterpersonenband Krieger, Krämer und Kultisten erscheinen.

Der Band wird einige Dutzend Meisterpersonen beinhalten, die dem Spielleiter eine Hilfe am Spieltisch sein sollen. Alle Personen sind typische Vertreter ihrer Art und es wurde darauf geachtet, dass sie vollständig mit Werten versehen sind (mitsamt Optionen für erfahrene Version dieser archetypischen Nichtspielercharaktere). So kann jeder Meister schnell auf einen Blick sehen, welche Körperkraft ein typischer Ork-Wegelagerer hat, oder welchen Talentwert ein erfahrener Schwertgeselle in seiner Hauptwaffe haben sollte.

Dazu gibt es auch immer einige Abenteuerideen und einen kleinen Feature-Kasten, der zum Beispiel einige Einkaufswaren eines Händlers, Dienstleistungen eines Alchimisten oder Kampftaktiken einer Kriegerin bereithält. Und zu guter Letzt ist für jede Meisterperson eine stimmungsvolle Kurzgeschichte enthalten, die dem Meister weitere Inspirationen für die Darstellung dieser Meisterperson liefert.

Kommen wir nun jedoch zu der größten Besonderheit dieses Bandes: Er wird bunt sein!

Alle Illustrationen der Meisterpersonen werden vollfarbig sein. Und natürlich wird es für jede beschriebene Person ein eigenes Bild geben.

Im zweiten Teil der Spielhilfe wird es einen kleinen Anhang geben, der auf einige wichtige Bereiche für den Nutzen von Meisterpersonen eingeht. So wird man eine ausführliche Liste mit Seelentieren und ihren Bedeutungen finden, aber auch ein Hilfsmittel zur Bestimmung der individuellen Ausrüstung, des Aussehens und des Charakters der Personen.

Hier eine kleine Auswahl der beschriebenen Meisterpersonen: Enthalten sein werden eine Praios-Geweihte, eine Tochter der Erde, ein Schwertgeselle der Adersin-Schule, ein ganz klassischer Geweihter des Namenlosen, ein Alchimist, eine Kriegerin und buchstäblich Dutzende mehr.

Die Dunklen Zeiten erwachen erneut!

Mittwoch, 23. November 2011
die-dunklen-zeiten-erwachen-erneut

Nach dem Erscheinen der beliebten Settingbox Die Dunklen Zeiten – Imperien in Trümmern, worin die Spieler in die antike Vergangenheit Aventuriens eintauchen können, nähert sich ein Abenteuerband der Fertigstellung, der sich ebenfalls dieser abenteuerlichen Zeit widmet.

Ulisses Spiele hatte zusammen mit DSA4.de den Abenteuerwettbewerb Die Dunklen Zeilen ausgerufen. Egal ob die Abenteuer sich mit den Intrigen der Mächtigen im Bosparanischen Reich, den Barbaren der Grenzlande oder der mächtigen Magie des Diamantenen Sultanats auseinandersetzen: Alle Geschichten sollten in den Dunklen Zeiten spielen und das Flair dieser Epoche wiederspiegeln.

An dieser Stelle auch noch einmal einen herzlichen Dank, sowohl den Teilnehmern des Wettbewerbs, als auch der Jury für ihre Mühen und Zeit!

Die bestplatzierten Teilnehmer haben wir bereits in unserem Blog vorgestellt und über die erfolgreichen Autoren berichtet.

Der Wettbewerb sollte die Dunklen Zeiten mit neuen Abenteuern versorgen und so wurde aus den Siegerbeiträgen eine Anthologie zusammengestellt. Der daraus entstandene Band wird Legenden aus Dunklen Zeiten heißen und voraussichtlich im ersten Quartal 2012 erscheinen.

Die Anthologie umfasst insgesamt sechs Abenteuer, von denen die Mehrheit im Bosparanischen Reich spielt. Aber auch das Diamantene Sultanat wurde bedacht. Für Helden aus Dunklen Zeiten wird es in jedem Fall genug zu tun geben, damit sie selbst zu Legenden ihrer Ära werden können!
Über diese Neuigkeit kann hier diskutiert werden: http://www.ulisses-forum.de/showthread.php?p=849890

Errata Rabenblut

Dienstag, 22. November 2011
errata-rabenblut

Beim Das Schwarze Auge-Abenteuer Rabenblut haben sich kleine Fehler eingeschlichen, die nachstehend ausgeräumt werden sollen:

Achtung! Spoiler!

1) Die Karte des Labyrinths (Seite 79) beinhaltet zwei kleine Fehler. Das F der Nordung muss an die rechte Pfeilspitze. Bei den Ziffern muss die rechte 3 eine 4 sein.

Die Fehler sind auf der Karte, die Teil der Handouts-Datei auf der Downloadseite von Das Schwarze Auge ist, bereits behoben.

2) Für die Skizzen (Seite 80) gilt Folgendes:

Im Phex-Tempel kann man die linke Skizze erhalten, bei Berion die rechte Skizze, in der Universität wieder die linke Skizze. Im Boron-Tempel ist es eher unwahrscheinlich eine Skizze zu erhalten, da der Weg bis zur Artefaktkammer sehr kurz ist (allerdings kann man vielleicht durch Sannah Wilmaan die linke Skizze erhalten).

3) Der AsP-Vorrat von Irschan Perval beträgt 72, der von Esmeralda liegt bei 47 (siehe Seite 140/142).

Die Geister rufen nach ihren Opfern!

Freitag, 18. November 2011
die-geister-rufen-nach-ihren-opfern

Nächste Woche erscheint das neue Einsteiger-Abenteuer Die Quelle der Geister von Dominic Hladek und Alex Spohr. Enthalten sind zwei miteinander verbundene Geschichten, die in den Streitenden Königreichen Nostria und Andergast angesiedelt sind, die aber auch jeweils als eigenständige Abenteuer funktionieren.

Illustrator: Florian Stitz

Wie es sich für ein anständiges Einsteiger-Abenteuer gehört, braucht man zum Spielen der Geschichte nur die Kenntnisse der Grundregeln aus dem Basis-Hardcover von Das Schwarze Auge, wobei erfahrene Spieler auch gerne die erweiterten Regeln der Wege-Bände benutzen können.

Die Geschichte beinhaltet viele klassische Abenteuerelemente: So müssen die Helden nicht nur durch gefährliche Wildnis reisen, sondern auch ihr Vermittlungsgeschick unter Beweis stellen und einen finsteren Ort erforschen, denn sie sind diejenigen, die die Quelle der Geister suchen, um sich ihres Geheimnisses zu bemächtigen.

Illustrator: Florian Stitz

Während der beiden Episoden haben die unerfahrenen Helden auch die Möglichkeit, ihre hart erkämpften Abenteuerpunkte auszugeben und sich schon während der Geschichte zu verbessern. Das Konzept des Bandes ist so angelegt, dass Spieler wie auch Meister eine in sich abgeschlossene Handlung vorliegen haben.

Als Besonderheit beinhaltet das Abenteuer Farbkarten der abenteuerrelevanten Schauplätze.

Ja, wo gehen sie denn …?

Freitag, 18. November 2011
ja-wo-gehen-sie-denn-%e2%80%a6

Es ist mehrfach die Frage an uns herangetragen worden, warum der Aventurische Atlas in der Form erschienen ist, wie er letztlich nun im Handel zu erwerben ist und natürlich wollen wir nicht säumen, kurz unsere Beweggründe darzulegen, den Atlas in der vorliegenden Form zu erstellen.

Der Atlas soll als waschechtes Hilfsmittel für das Spiel am Tisch dienen. Meister und Spieler sollen ihn nutzen können, um schnell herauszufinden, wo die Gruppe gerade unterwegs ist, und wie diese Gegend aussieht. Zudem sollte der Atlas einen erschwinglichen Preis haben. Das hieß aber auch, er musste allem voran zwei Ansprüche erfüllen:

Die Namen der Ortschaften, Flüsse und Berge sollten gut auf den Karten lesbar sein und der gesamte Band sollte so dünn sein, dass man ihn bequem zu einer Spielrunde an den Tisch mitnehmen konnte (was sich natürlich auch im Preis niederschlagen konnte).

So haben wir zum einen den Maßstab der Karten wieder vergrößert, damit man sich besser auf den einzelnen Blätter orientieren kann und zum anderen entschieden, dass nur eine Form von Sonderkarten in den Atlas Einzug halten sollte. Nämlich solche, die die aktuellen Grenzen der größeren Reiche samt ihrer Unterlehen darstellen. Wie häufig kam man als Meister schon in die Verlegenheit die konkreten Grenzen zum Beispiel einer bestimmten Baronie an der Grenze zwischen den Nordmarken und Albernia zu erläutern, sie aber nicht finden zu können. Mit den Lehnskarten hoffen wir bei ähnlichen Suchen schnelle Abhilfe geschaffen zu haben.

Ähnliches gilt auch für die innerhalb des Bandes enthaltenen Texte. In extrem knapper Form geben sie einen Abriss über die Region und verweisen auf Stellen, an denen man detailliertere Informationen über die Flora und Fauna sowie den Hintergrund des Landstriches nachschlagen kann. Die Liste der Herrscher erfüllt einen ähnlichen Zweck, denn sie soll nur einen schnellen Überblick verschaffen, damit man als Meister für die großen Teillehen auch schnell einen Namen parat hat.

Um das schnelle Auffinden noch weiter zu erleichtern, haben Eevie und Alex einen Index zum Band entwickelt, der sich hier als kostenloser Download findet.

Den Atlas im Stile der bekannten Bibel- oder sonstigen Themenatlanten mit weiteren Sonderkarten zu ergänzen, hätte den Band wesentlich umfangreicher und damit auch schwerer gemacht, man hätte ihn dann nicht mehr ‘mal eben’ mit an den Spieltisch genommen. Zumal es nach unserer Ansicht dann eben nicht nur mit einigen wenigen Karten getan wäre, man müsste dann auch schon umfangreich und komplett Kartenmaterial neu erstellen. Gerade für historisierende Karten, die man auch aventurisch nutzen kann, wäre das ein zwingendes Muss.

Wir hoffen aber, mit genau diesem Ansatz ein Bedürfnis von Meistern und Spielern getroffen zu haben, denn das gesamte Kartenwerk inklusive Quellangaben, wo man detailliertere Informationen in den Regelwerken und Regionalspielhilfen finden kann, ist nun zugänglich und leicht am Spieltisch einsetzbar.

Mit Samthandschuh und Stählerner Faust – Zur Präfektur Shamaham im Atlas

Eine Frage, die für einige Verwirrung gesorgt hat, möchten wir an dieser Stelle beantworten: Auf der politischen Karte der Schattenlande findet sich eine rote Grenzlinie, welche die Präfektur Shamahan in einen nördlichen und einen südlichen Teil unterteilt. Die Linie soll verdeutlichen, dass die Präfektur nur im nördlichen Bereich wirklich zum Einflussgebiet von Fürstkomtur Haffax gehört, der südliche Teil jedoch nicht vollständig unter seiner Kontrolle steht.

Die genauen Pläne von Helme Haffax mit der südlichen Präfektur werden in einem der kommenden Aventurischen Boten thematisiert und bieten noch eine weitere Erklärung für die Trennlinie.

Zum südlichen Teil der Präfektur Shamaham gehören die Baronien Kurkum, Lorgolosch, Rhoderstein, Lyll und Ostend. Der nördliche Teil umfasst die Baronien Shamaham, Zweiseen und Kohlrungen.

Die politische Karte der Schattenlande finden Sie in Aventurischer Atlas Seite 139, im Aventurischen Boten 149 und im Downloadbereich der Das Schwarze Auge-Internetseite.

Alex Spohr & Daniel Simon Richter

Von Grandenblut und Rabenfedern

Mittwoch, 16. November 2011
von-grandenblut-und-rabenfedern

Neblige Novembertage lösen einen goldenen Oktober ab – und sie bringen das heute erschienene Al’Anfa-Abenteuer Rabenblut mit.

Was erwartet Freund und Feind der Schwarzen Perle in diesem umfangreichen Abenteuerband? Es geht um nicht weniger als um die Zukunft Al’Anfas nach Jahren immer wiederkehrender Aufstände und Rebellionen. Und die Helden sind mittendrin, als Erben eines Grandenhauses, das sie heil durch die gefährlichen Zeiten lotsen müssen. Sie finden Freunde und Verbündete, müssen sich Neidern und Konkurrenten erwehren, Ansehen und Einfluss ihres Hauses wahren und um das Wohlwollen derjenigen buhlen, deren Wort am Ende entscheidend dafür ist, ob die Helden sich am Ende als würdige Erben erwiesen haben.

Doch gleichzeitig spitzt sich die Lage in der Stadt zu. Alte und neue Feindschaften werden plötzlich offen ausgetragen, gefährliche Verbündete in die Stadt geholt. Machtkämpfe gewinnen neue Dimensionen, und ein uraltes Geheimnis droht die Stadt und das gesamte Imperium ins Verderben zu reißen.

Zum ersten Mal haben die Helden die Möglichkeit, als Granden selbst Einfluss auf die Geschicke der Schwarzen Perle zu nehmen, Intrigen zu schmieden oder ihre Ideale gegen Dekadenz und Korruption zu verteidigen. Es ist ebenso möglich, das Abenteuer mit Helden aus Meridiana zu erleben, wie auch Nordländer ins Spiel zu bringen, die noch nie zuvor einen Fuß in die Stadt gesetzt haben. An beide Seiten, Spieler wie Meister, stellt das Abenteuer hohe Ansprüche und ist daher eher für erfahrene Gruppen gedacht, die die Möglichkeiten des vergleichsweise freien Spiels in der Stadt selbst zu nutzen und schätzen wissen.

Die Schwarze Perle ist nach Rabenblut nicht mehr die gleiche Stadt wie zuvor, sodass sich im Anhang eine ausführliche Spielhilfe für das „neue“ Al’Anfa befindet. Diese enthält auch Hinweise, wie man Altes und Neues im Spiel zum Einsatz bringen kann – Altes, das trotz allem die Stürme der Zeit überstanden hat, und Neues, das die Stadt des Raben vielfältiger und stimmiger werden lässt, ohne den liebgewonnenen Charme der Schwarzen Perle zu zerstören.

Die Spiele mögen beginnen.

Werkstattbericht: Krieger, Krämer und Kultisten

Montag, 17. Oktober 2011
werkstattbericht-krieger-kramer-und-kultisten

Die Arbeiten am Meisterpersonenband Krieger, Krämer und Kultisten schreiten weiter voran, so dass ich hier einen kurzen Einblick gewähren kann.

Die Spielhilfe gliedert sich in zwei Teile.

Der Hauptteil von Krieger, Krämer und Kultisten beinhaltet eine Beschreibung von insgesamt 70 Meisterpersonen. Im Fokus stehen dabei Aventurier aus dem Mittelreich. Es handelt sich um typische Vertreter ihrer Art, also z.B. den zwergischen Mechaniker, den Weidener Ritter oder um einen Landpriester der Peraine. Die Personen können sowohl als Feinde der Helden fungieren, wie auch als Hilfen, Verbündete oder zufällige Begegnungen.

Die Personen sind dabei vollständig mit Werten abgebildet, sowohl in einer unerfahrenen Version, als auch mit Aufsätzen für erfahrene oder gar meisterliche Vertreter ihrer Art. Abgerundet wird die Beschreibung durch Abenteuervorschläge, mit denen ein Spielleiter diese Meisterperson in seine Geschichten einbauen kann.

Zu finden ist auch jeweils ein Bild der Person – in Farbe!

Der zweite Teil ist ein umfangreicher Anhang, der jedem Meister dabei helfen soll Meisterpersonen auszuarbeiten und darzustellen. Enthalten sind Namenslisten, Erklärungen zu Seelentieren, aber auch Tabellen mit zufälligen Charaktereigenschaften und Gegenstände, die eine Meisterperson mit sich herumführen kann.