Es ist soweit: Das Buch Von Toten und Untoten ist im Handel. 160 Seiten voll mit modernden Knochen, Fleischfetzen, verdorrten Mumien und nagenden Ghulen – Zeit, den Inhalt einmal in aller Breite vorzustellen.
Das Kapitel I befasst sich mit dem theoretischen und ideologischen Überbau der Nekromantie. Es enthält Theorien wie Handlungsanleitungen aus verschiedenen Quellen. Beschreibungen des Magnum Opus der Thargunitoth und besonderer nekromantie-affiner Orte Aventuriens runden diese Einleitung ab.
Im Kapitel II, dem Hauptteil des Buches, werden die verschiedenen Arten von Untoten vorgestellt und illustriert. Ob frisch verstorben oder nur noch blanke Knochen, ob ertrunken oder verbrannt, ob Mensch, Achaz, Oger oder Tier – über sechzig untote Kreaturen werden detailliert vorgestellt und im Anhang mit Spielwerten versehen. Die Texte dieses Kapitels befassen sich nicht nur mit der äußerlichen Beschreibung dieser Kreaturen, sondern gehen auf Verwendung, Auftreten sowie mögliche Besonderheiten ein und stecken voller Ideen und Inspirationen. Ebenfalls enthalten sind die Ghule, die zwar streng genommen nicht untot sind, aber als Friedhofsbewohner in das Thema des Buches passen.
Den Verlorenen widmet sich das Kapitel III. Es wird hier eine neue Art Untoter vorgestellt – und doch wieder nicht. Denn die Verlorenen gab es schon lange bei DSA, man hat sie nur nicht so bezeichnet oder ihnen einen besonderen Status eingeräumt. Bei den Verlorenen handelt es sich um Untote mit einem Rest Bewusstsein und Intelligenz, die dadurch zu klugem und planvollem Handeln in der Lage sind. Es sind gewissermaßen untote Persönlichkeiten wie etwa die Denkerin in der Warunkei oder der Alhanierkönig Amagomer. Das vorliegende Kapitel erläutert die Hintergründe dieser besonderen Kreaturen und stellt acht verschiedene Archetypen vor, von der Furie über den Seelenfresser bis zum untoten Heerführer. Auch sie werden im Anhang mit ausführlichen Werten versehen.
Im Kapitel IV präsentieren wir vier verschiedene konkrete Stätten des Todes, einen Boronanger, Grabmäler und Nekromantenverstecke, die mit den mitgelieferten Grundrissplänen umgehend bespielt werden können. Darüber hinaus bieten die Kapitel V bzw. VI neue Informationen zu besonderen nekromantischen Büchern und Persönlichkeiten, selbstverständlich alle mit regeltechnischen Erläuterungen und Spielwerten versehen. Als besonderer Clou dienen die vorgestellten Bücher bereits als Quellen für das Textmaterial, aus dem sich Von Toten und Untoten zusammensetzt.
Der irdische Teil dieses Bandes befasst sich mit eingehenden optionalen Spielregeln und Ergänzungen zur Nekromantie und Beschwörung. Eigenschaften von Untoten werden ebenso neu vorgestellt wie neue Sonderfertigkeiten für den ambitionierten Nekromanten. Außerdem werden Regeln zur Variation der Mächtigkeit von Untoten vorgestellt, wodurch sich die Anzahl der einsetzbaren Untoten von über 60 noch einmal grob verdreifacht. Und wer damit nicht seinen Lieblingszombie finden kann, der kann immer noch zum Bausatz für Fleisch- und Knochengolems greifen.
Die Auflistung aller Spielwerte und großformatige Kopiervorlagen der Grundrisspläne beschließen das Buch.
Abschließend möchten wir alle Spieler des Schwarzen Auges warnen:
Vorsicht! Wenn euer Spielleiter das Buch in die Finger bekommt, ist mit erhöhtem Zombie- und Skelettaufkommen zu rechnen! Also wundert euch nicht, wenn plötzlich ein fauliger Typ an eurer Wade knabbert, sondern schärft die Schwerter und gürtet den Harnisch, auf geht’s zur Untotenjagd!



