Mit ‘Ulisses’ getaggte Artikel

Erscheinungstermin von Krieger, Krämer und Kultisten verschiebt sich

Montag, 13. Februar 2012
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Bedauerlicherweise wird sich der Versand des für Mittwoch angekündigten Krieger, Krämer und Kultisten verschieben. Das Buch hat uns zwar wie geplant am Freitag erreicht, wies aber erhebliche  Mängel auf – die Druckerei hat das Cover in einer anfälligen matten statt der bestellten Hochglanzvariante geliefert. Da wir euch unsere erste Deluxé-Ausgabe natürlich nicht fingerabdruck-gefährdet zumuten möchten, wird Krieger, Krämer und Kultisten nun mit einem neuen Umschlag versehen. Dadurch wird sich der Versand voraussichtlich in den März verschieben. Sobald ein neuer Erscheinungstermin feststeht, erfahrt ihr es hier.

ATLAN Polychora-Taschenbuch jetzt im Handel

Freitag, 10. Februar 2012
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ATLAN Polychora-Taschenbuch jetzt im Handel

Autor Achim Mehnert startet mit seinem Roman in den neuen Zyklus

Endlich geht es los mit den neuen ATLAN-Taschenbüchern, herausgegeben vom Ulisses-Verlag. Seit heute ist Band 1 des dreiteiligen Taschenbuch-Zyklus im Handel erhältlich oder kann direkt beim Herausgeber bestellt werden.

Dass Achim Mehnert viel Spaß beim Entwickeln und Schreiben hatte, merkt man bereits beim Lesen der ersten Zeilen. Mit »Die geträumte Welt« ist dem Autor ein weiterer spannender Roman mit unserem Helden Atlan gelungen.

Mehnerts Bericht lässt erahnen, mit wie viel Enthusiasmus der Roman entstanden ist:

»Atlan wechselt den Verlag. Das ist gewissermaßen so, als würde er von der USO zu einem anderen Geheimdienst wechseln, zur Solaren Abwehr vielleicht. Für den unsterblichen Arkoniden wäre das Grund genug zu zeigen, was in ihm steckt. Er würde beweisen wollen, dass ihn weder sein nach Jahrtausenden zählendes Lebensalter noch die Jahrzehnte seines literarischen Daseins haben einrosten lassen. Und das kann er in dem von Exposé-Autor Götz Roderer erdachten Szenario bestens unter Beweis stellen. Ich hatte das Vergnügen, den alten Haudegen so darzustellen, wie ihn seine Fans gerne sehen.

Atlan wird an einen farbenprächtigen, unbekannten Ort verschlagen, in dem er auf sich allein gestellt ist und sich unüberschaubaren Bedrohungen und einem aus dem Verborgenen heraus agierenden Feind stellen muss. Er wird mit einem Rätsel von kosmischen Dimensionen konfrontiert, das an den Grundfesten des Universums rüttelt. Doch Atlan wäre nicht Atlan, wenn er sich der Herausforderung nicht sofort mit all seiner Erfahrung und dem nötigen Durchsetzungsvermögen stellen würde.

Dieser Ort hat es mir auf Anhieb angetan, denn Polychora ist nur auf den ersten Blick eine einzige Welt. Tatsächlich jedoch sind es zahlreiche, die zudem einem ständigen Wandel unterworfen sind. Die Exposévorgaben ließen reichlich Gestaltungsspielraum, sodass ich eine Menge Ideen einbringen konnte. Es wird spannend, nachdenklich und actionreich. Dazu schwebt über allem das große Geheimnis, dessen Ausmaß an Gefahr sich Atlan erst nach und nach erschließt. Polychora ist eine Enklave, wie es sie im Perryversum noch nicht gegeben hat.

Großen Spaß gemacht hat wie immer die Verstrickung von Tipa Riordan in die Geschehnisse. Selbstverständlich verfolgt Tante Tipa auch diesmal ihre eigenen Pläne, doch wieder kreuzen ihre Wege die des >Arkonidenjüngelchen<, dem sie einfach nicht gram sein kann. Ist Atlan der aufrechte Kämpfer für die Gerechtigkeit, der auch mal Fünfe gerade sein lässt, scheint sie das genaue Gegenteil zu sein. Sie gibt sich zänkisch und miesepetrig, trägt aber das Herz auf dem rechten Fleck. Wenn es darauf ankommt, ist sie da. Ich liebe die kauzige alte Piratenlady.«

Wer das Taschenbuch gleich bestellen mag, kann dies bequem beim Online-Shop des Ulisses-Verlages tun.

Ulisses-E-Books unterstützen jetzt ausschneiden und einfügen

Freitag, 27. Januar 2012
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Die im E-Book-Shop erhältlichen Ulisses-PDFs unterstützen jetzt auch das Ausschneiden und Einfügen (copy and paste) von Text. Aufgrund der großen Nachfrage haben wir die technischen Bedingungen geprüft und zusammen mit dem Provider eine Möglichkeit gefunden, diese Funktion trotz der von uns genutzten Wasserzeichen-Technik zu ermöglichen.

So kann man sich nun beispielsweise Regelabschnitte oder Zauberbeschreibungen für den eigenen Charakter am Spieltisch zusammenzustellen oder zur Vorbereitung eines Abenteuers Passagen herausnehmen. Dies ist jedoch nur für den privaten Gebrauch gestattet.

Wir hoffen, dass unsere E-Books damit umso attraktiver für alle Spieler und Spielleiter unserer Systeme sind.

Schicksalspfade: Ehrenschulden

Dienstag, 24. Januar 2012
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„Eine Dublone, dass sie nicht mehr kommen!“
Die raue Stimme des Gladiatoren legte sich wie das Fauchen eines Panthers über die Geräusche des Dschungels. Er lehnte an einer von Ranken und Wurzeln überwachsenen Mauer der Ruine und biss immer wieder von einer satt-roten Frucht ab, die auf den Klingen seiner Veteranenhand steckte. Dass ihm der Saft dabei über das Kinn lief und auf die Brust tropfte, machte ihm offensichtlich nichts aus.
„Den Einsatz halte ich“, erwiderte die junge Frau, deren Rabenschnabel und Panzer sie als Ordenskriegerin auswies. Das dunkle Metall schien die Sonnenstrahlen aufzusaugen, die ihren Weg durch das dichte Blätterdach fanden.
Was bisher als Schatten einer der eingebrochenen Zinnen oben an der uralten Mauer hätte gelten können, offenbarte sich mit einem geflüsterten „Ich auch!“, als versteckter Meuchler.
Lediglich die Boron-Priesterin machte mit einem tadelnden Kopfschütteln deutlich, dass sie sich an der Wette nicht beteiligen würde. Auf ihrem geschorenen Haupt zeigten Schweißtropfen, dass die Schwüle sogar ihr zu schaffen machte, die sie eine dünne Seidenrobe trug. Ihr ernstes Gesicht gab darüber jedoch keine Auskunft.
„Was bewachen wir hier noch gleich?“, fragte der Gladiator, schüttelte die Reste der Frucht von seiner Waffe und ließ die Klingen in den Panzerhandschuh zurückgleiten. Das Blut der Gegner würde den Saft abwaschen.
„Ein wichtiges Artefakt der Kirche“, antwortete die Kriegerin sofort und mit Ehrfurcht in der Stimme.
„Aha …“ Der Gladiator war offenkundig nicht sonderlich beeindruckt. Er war vorrangig wegen des Geldes mit von der Partie. „Und was für eins?“
Die Kriegerin öffnete den Mund, schloss ihn wieder und zuckte die Achseln.
„Und warum bringt man es nicht in einen Tempel, wenn es so wichtig ist?“
„Genug Worte!“ Man hätte erwartet, dass die Stimme der Priesterin brüchig oder heiser klänge, wo sie so selten zum Einsatz kam. Doch sie war melodisch und hell, wie der Ruf einer Nachtigall. „Sie kommen.“
Tatsächlich war jetzt das Krachen und Stampfen mehrerer Personen zu hören, die es nicht gewohnt waren, sich im Dschungel zu bewegen. Der Urwald war hier, auf den kleinen Südmeerinseln, noch ungezügelter als auf dem Festland.
Auf die stummen Gesten der Priesterin hin verbargen sich die beiden Kämpfer hinter einer eingestürzten Wand. Sie selbst lehnte sich an die abgewandte Seite einer Säule, die schon seit Jahrhunderten kein Dach mehr trug, und begann ein stummes Gebet.
„Da vorne muss es sein!“, erklang eine junge Stimme und wenig später trat der erwartete Stern der Reichsarmee auf den weniger dicht bewachsenen Bereich vor der Ruine. Er war nur vierstrahlig – vermutlich hatten sie einen Gefährten an die Wilden oder den Dschungel verloren. Der Meuchler wisperte von seiner erhöhten Position herab: „Ritter, Praios-Geweihte, Fähnrich … vermutlich Späher.“
Das leise Schnacken der Klingen, die sich aus dem Veteranenhandschuh schoben, war davon abgesehen das einzige Geräusch, das die Mitglieder der Hand Borons von sich gaben.
„Der Eingang ist dort. Wir müssen, wenn diese Überlieferungen stimmen … oh verdammt!“
Es brauchte kein Angriffssignal. Tiefe Dunkelheit legte sich über den Dschungel und vertrieb das dämmerig-grüne Licht. Sie preschten los. Durch Borons Segen sahen sie wie am helllichten Tag, während die Reichsarmee sich auf einen Kampf im Dunkeln einstellen musste. Doch offenbar hatte man sie für diesen Fall ausgebildet.
„Kreisformation!“, rief der Fähnrich und sie stellten sich Schulter an Schulter. Doch der Meuchler segelte einem Raben gleich durch die Luft, landete in der Mitte der Gegner und zog dem Fähnrich den Dolch über die Kehle. Noch bevor der Gegner röchelnd zu Boden gesackt war, sprang der Meuchler mit einem Salto über den Sterbenden hinweg und war außer Reichweite.
Der Ritter ließ seinen Bidenhänder in weiten Schwüngen kreisen und erwischte die Ordenskriegerin im Ansturm. Die Wucht des Treffers ließ ihren Brustpanzer klingen und warf sie zu Boden.
Der Gladiator erreichte den Späher und rammte ihm die Veteranenhand in den Bauch. Der Mann stöhnte auf, doch dann umfasste er mit zitternder Hand ein Amulett und rief: „Fulminictus!“
Der kräftige Mann schrie auf und taumelte wie von einer unsichtbaren Woge getrieben rückwärts. Mitten im Schritt versagten seine Kräfte und er sackte zu Boden. Sein Wimmern währte nicht lang, dann nahm Boron ihn gnädig zu sich.
Die Rabenkriegerin rappelte sich wieder auf und stürzte sich auf die Praios-Geweihte, doch mit einem Mal war ihre Robe zu einer gleißenden goldenen Rüstung geworden. Die wuchtigen Hiebe des Rabenschnabels glitten daran wirkungslos ab. Das sonnenhelle Gleißen der Rüstung und die borongefällige Dunkelheit rangen miteinander, was dem Ritter erlaubte, seine Gegner zu erkennen. Er holte mit dem Bidenhänder aus, um die Kriegerin zu spalten, aber da huschte ein dunkler Schatten an ihm vorbei. Der Ritter schrie auf, sein Schlag ging fehl und seine gepanzerte Hand zuckte zum Schlitz zwischen Helm und Brustpanzer im Nacken. Mit Gift vermengtes Blut sickerte über seinen Handschuh.
Die Kriegerin wandte sich ihm zu und warf sich mit vollem Gewicht, das Schwert vorhaltend, gegen ihn. Holz krachte auf Metall und der Ritter ging wie ein gefällter Urwaldriese zu Boden.
„Rückzug!“, befahl die Praiospriesterin. Nur der Späher folgte ihrem Befehl, die Hand auf die blutende Bauchwunde gepresst  – die anderen beiden Mitglieder der Reichsarmee würde der Urwald in sich aufnehmen, ebenso wie den Gladiator.
Die Boron-Priesterin nickte, als die Mittelreicher im Dschnungel verschwunden waren und sagte leise: „Zu deinem höheren Ruhm, Herr!“

Schicksalspfade? Mehr dazu finden Sie im Aventurischen Boten 151.

Frohe Weihnachten und einen guten Übergang ins Jahr 2012

Freitag, 23. Dezember 2011
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Ulisses Spiele blickt auf ein ereignisreiches und erfolgreiches Jahr 2011 zurück. Wir möchten auf diesem Wege allen Spielern und Handelspartnern ein Dankeschön aussprechen für ein Jahr, in dem wir viel Zuspruch und konstruktive Kritik erhalten und gerne angenommen haben.

Wir wünschen Ihnen ein schönes Weihnachtsfest und schon jetzt von Herzen ein erfolgreiches und glückliches Jahr 2012 und stets die richtige Zahl auf dem Würfel!

Ihr Ulisses-Team

Der Zyklus »Polychora« startet im Februar 2012

Freitag, 16. Dezember 2011
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Bereits im Februar 2012 folgt mit »Polychora« eine weitere, brandneue Trilogie mit den Abenteuern des beliebten Arkoniden Atlan.

Für den ersten Roman konnte Achim Mehnert als Autor gewonnen werden. Der Autor hat für die größte Science-Fiction-Serie der Welt bereits mehrere PERRY RHODAN- und ATLAN-Bücher verfasst. Sein Roman »Die geträumte Welt« eröffnet die neue Trilogie, die im Jahr 3126 spielt. In dieser Zeit häufen sich bereits die ersten Anzeichen des Niedergangs des Solaren Imperiums …

Mit dem zweiten Roman geht es dann im Juli 2012 weiter; der Abschlussband ist auf Dezember 2012 terminiert.

Die Exposés zu »Polychora« stammen von Götz Roderer, der zuletzt den sechsteiligen »Monolith«-Zyklus konzipierte.

André Wiesler verstärkt das Ulisses Team als Marketingleiter

Donnerstag, 01. Dezember 2011
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Ab dem 1.12.2011 wird André Wiesler bei Ulisses Spiele nicht mehr nur Romane, Abenteuer und Kurzgeschichten beisteuern, sondern die Leitung und Koordination des Marketings übernehmen. Neben mittlerweile dreizehn veröffentlichten Romanen, zahlreichen Übersetzungen und Spielentwicklungen hat André u.a. als Freiberufler für die Marketingabteilung eines der weltgrößten Prozessorherstellers oder die Produktionsfirma Wfilm gearbeitet.

André sagt über seine zukünftige Aufgabe: „Ich konnte dank meines neuen Postens bereits einen Blick auf die kommenden Produkte und Reihen bei Ulisses werfen und freue mich darauf, sie der Allgemeinheit präsentieren zu dürfen. Ich sehe mich aber auch als Bindeglied zwischen Verlag und Medien jeder Art, von der Rezensionsseite im Internet bis zum Vollfarbspielemagazin und natürlich die bisher eher zurückhaltenden Radio- und Fernsehsender.“

André Wiesler ist ab sofort für alle Medien- und Marketinganfragen unter der E-Mail-Adresse Andre.Wiesler@ulisses-spiele.de zu erreichen und wird das Ulisses-Team im Rahmen seiner Marketingtätigkeit ab dem Januar 2012 vor Ort in Waldems unterstützen.

FAQ zu PDFs und Ebooks

Mittwoch, 30. November 2011
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Nach dem Umstieg auf den neuen PDF-Shop haben uns diverse Fragen erreicht, deren Antworten sicher auch für die Allgemeinheit interessant sind, so dass es mal wieder Zeit wird, für eines der berühmt-berüchtigten FAQ.

1. Wird es alle Das Schwarze Auge-Publikationen als PDF geben?

Diese Frage bezieht sich oft auf vergriffene Ausgaben oder beispielsweise die grünen Bände. Eine pauschale Aussage dazu gibt es leider nicht. Wie wir ja schon mehrfach erwähnt haben, ist gerade für ältere Bände die Rechtelage nicht immer einwandfrei, manchmal liegen nicht mal mehr Druckdaten in irgendeiner Art vor. Bevor wir ein Buch als PDF in den Shop bringen, müssen darum diverse Faktoren geprüft und erfüllt sein. Wir arbeiten natürlich daran, möglichst viele Bände online zu bringen, aber wir müssen dabei sehr sorgfältig vorgehen und bei einigen Produkten wird es schlichtweg unmöglich sein. Wir halten euch aber über neue Produkte im PDF-Shop auf jeden Fall auf dem Laufenden!

2. Wird es Atlan-Ebooks geben?

Aktuell ist keine Umsetzung der Atlan-Romane als Ebooks geplant. Sobald sich etwas daran ändert – was durchaus möglich ist – geben wir euch Bescheid.

3. Auslandsgebühren?

Leider ist es tatsächlich so, dass aktuell im PDF-Shop bei der Nutzung einer Kreditkarte Gebühren für einen Auslandseinsatz anfallen. Grund dafür ist, dass unsere PDFs über Drivethrough in den USA vertrieben werden, bei denen wir einen Webshop eingerichtet haben. Ein entsprechender Hinweis befindet sich mittlerweile auf der Startseite unseres PDF-Shops. Leider haben wir aktuell keinen Einfluss darauf, dass diese Gebühren erhoben werden und können sie auch nicht erstatten.
Wir empfehlen darum unseren deutschen Kunden eine andere Zahlmethode zu nutzen, z.B. Paypal.

An einer Belastung des Kontos generell in Euro wird vom Anbieter aktuell gearbeitet.

Ein knapper Leitfaden für Das Schwarze Auge-Abenteuerautoren

Montag, 21. November 2011
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Dieser Leitfaden ist auch als PDF-Dokument im Downloadbereich der Das Schwarze Auge-Homepage zu finden.

Wir sind immer auf der Suche nach engagierten und talentierten Autoren, die Das Schwarze Auge mit ihrer Kreativität bereichern wollen. Scheuen Sie sich also nicht davor, uns Exposés Ihrer Ideen zukommen zu lassen.

Schicken Sie uns aber bitte nicht gleich ein komplettes Abenteuer, sondern reichen Sie zunächst ein kurzes Exposé ein, in dem Sie Ihr Projekt vorstellen. Ein solches Exposé sollte nicht mehr als 5 Seiten umfassen und auch eine Textprobe beinhalten. Wichtigster Punkt ist die Vorstellung der Handlung und der agierenden Figuren. Kaum weniger wichtig ist es auch, dass Sie den Ausgang Ihres Abenteuers erläutern. Ein Exposé ist kein Klappentext, sondern eine knappe, aber aussagekräftige Präsentation Ihres Projektes. Dazu gehört es, die Handlung des Abenteuers in Kurzform vom Anfang bis zum Ende darzustellen. Achten Sie dabei auf Form und Inhalt, denn letztlich ist Ihr Exposé eine schriftliche Bewerbung um einen Schreibauftrag. Dazu gehört eine sichere Rechtsschreibung ebenso wie eine Orientierung (bei der Textprobe) am aktuellen formellen Aufbau von Abenteuern, also Abschnittseinteilungen, Wertevermittlung usw. Sie brauchen ihren Abenteuertext jedoch nicht grafisch zu formatieren, mit Bildern zu versehen oder in ein Layout zu setzen. Ein einfacher Word- oder RTF-Text reichen aus.

Darüber hinaus ist es wichtig, einige Dinge im Hinterkopf zu behalten und umzusetzen, bevor Sie Ihr Exposé erstellen und bei uns einreichen.

Die Geschichte eines Abenteuers muss unterschiedliche Menschen ansprechen und das Abenteuer selbst sollte mit einer großen Zahl verschiedene Heldentypen spielbar sein. Das heißt, dass sich möglichst viele und unterschiedliche Heldentypen im Verlauf des Abenteuers angesprochen fühlen und ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen können müssen. Eine Kombination aus unterschiedlichen Handlungsorten kann das zum Beispiel gewährleisten: in einer Stadt glänzen Charaktere mit gesellschaftlich orientierten Professionen, Handwerker, Gelehrte, Magier und Geweihte. In der Wildnis eher naturkundige Charaktere wie Elfen, Jäger oder Prospektoren. In abgeschlossenen Räumen wie Höhlen, Kellern, Burgen oder Häusern kommen Spieler mit einem Faible für Pläne ebenso wie Zwerge und andere Höhlenkundige auf ihre Kosten. Natürlich dürfen auch Kämpfe nicht fehlen, um die Kampfprofessionen zu fordern und der Handlung etwas Würze zu verleihen.

Die Handlung Ihres Abenteuers sollte sich problemlos ins gegenwärtige Aventurien einfügen und den besonderen Flair der Welt und ihrer Bewohner widerspiegeln. Wichtig ist ebenfalls, dass Sie vorsichtig und durchdacht mit Veränderungen in Aventurien umgehen. Welterschütternde Plots, in denen zum Beispiel Havena urplötzlich im Meer versinkt oder der Kalif das gesamte Horasreich im Handstreich erobert, sollten Sie vermeiden. Aventurienumwälzende Plots in einem Abenteuer sind zwar prinzipiell möglich, können aber nur in enger Zusammenarbeit mit der Das Schwarze Auge-Redaktion entstehen

Unbedingte Voraussetzung für die Erteilung eines Schreibauftrags ist weiterhin, dass Sie auch auf Vorgaben eingehen können und eventuelle Änderungswünsche in Ihr Abenteuer einarbeiten. Seien Sie kritikfähig, denn meistens erwächst aus konstruktiver Kritik tatsächlich ein besseres Abenteuer.

Sollte es (nach Sichtung des Exposés) an die Umsetzung und damit die Ausgestaltung und Ausformulierung des Abenteuers gehen, vermeiden sie einen belehrenden Ton in den Meisterinformationen. Ebenso sollten Sie Hinweise vermeiden, wie man Ideen der Spieler gezielt unterbindet oder sie an der kurzen Leine hält, nur um den Plot durchzusetzen. Sie schreiben ein Abenteuer, keinen geradlinigen Roman.

Versuchen Sie dem Meister immer Alternativen für wichtige Stützstellen ihrer Handlung an die Hand zu geben, so dass er sich auf unterschiedliche Reaktionen der Spieler vorbereiten kann.

Die aktuellen Regeln (Das Schwarze Auge 4.1) sind unbedingt zu beachten – auch die weniger bekannten. Beispiele sind: Fallschaden, Analyseregeln für Artefakte, grobe Proben-Erschwernisse in Relation zur Schwierigkeit, Erschöpfungsregeln und so weiter. Und bitte geben Sie immer Werte für die Gegner der Helden an, sowie knappe Beschreibungen der Figuren, mit denen die Spieler interagieren.

Vorlesetexte gehören in ein Das Schwarze Auge-Abenteuer, sollten aber mit einem gewissen Fingerspitzengefühl genutzt werden. Sie sollten nicht zu lang sein (ein grober Richtwert ist: eine halbe Seite ist meist zu lang, eine Viertelseite aber völlig in Ordnung) und vor allem sollten Sie niemals Handlungen der Spieler vorgeben, sondern ihnen alle Optionen offenlassen. Auch Emotionen der Charaktere vorzugeben, gehört nicht zum feinen Ton, kann aber in Ausnahmesituationen notwendig sein.

Im Abenteuer sollten Konsequenzen für die Helden auch in Regelmechanismen angegeben werden, statt nur mit schwammigen Begriffen. Ein Beispiel: „Sollten die Helden hier nicht aufmerksam sein, kann das unschöne Konsequenzen für sie haben”, muss mindestens um eine Angabe zu Sinnenschärfe oder Gefahreninstinkt (Darstellung der Aufmerksamkeit) und um eine Angabe der Konsequenzen (etwa in TP) ergänzt werden.

Wenn Ihr Abenteuer in einer exotischen Region spielt, dann sind regionale Besonderheiten wichtig für das Flair. Dabei ist zu beachten, dass diese nicht übertrieben oder überfrachtet wirken sollten. Greifen sie lieber gezielt einzelne Elemente heraus und setzen Sie diese in Bezug zur Abenteuerhandlung.

Mit diesen kurzen Hinweisen ausgestattet können Sie nun daran gehen, Ihre Idee in ein Exposé umzusetzen. Hilfreiche Tipps zur Abenteuergestaltung finden Sie unter anderem im Band Wege des Meisters und weitere Hinweise, z.B. zu den spezifischen Das Schwarze Auge-Rechtschreibkonventionen, erhalten Sie, sobald Ihr Exposé akzeptiert wurde und Sie einen Schreibauftrag erhalten haben. Dabei wünschen wir Ihnen viel Erfolg und freuen uns auf Ihre Einsendung.

Senden Sie Ihr Exposé bitte an folgende E-Mail Adresse:

feedback@ulisses-spiele.de

Sollten Sie sich zunächst allerdings eher an etwas Kleinerem als einem ganzen Abenteuerband versuchen wollen, so können sie auch ein Exposé für ein Szenario im Aventurischen Boten einreichen in diesem Fall schicken Sie das Exposé bitte an:

avbote@ulisses-spiele.de

Ein guter Weg, eine Zusammenarbeit einzuleiten, ist darüberhinaus stets die Teilnahme an einem Das Schwarze Auge-Abenteuerwettbewerb, die immer wieder stattfinden. Informationen dazu finden Sie jeweils auf unser Homepage.

Es bleibt uns, Ihnen viel Spaß und Inspiration bei der Entwicklung Ihres Exposés zu wünschen!

Ihre Das Schwarze Auge-Redaktion

Auf zu den Sternen …

Sonntag, 20. November 2011
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Die Gewinner unserer Verlosung zur Atlan-Romanreihe stehen fest. Je einmal Hetzjagd im Blauen System haben gewonnen: Daniel Bruns und Hauke Weymann. Je ein Taucher im Lavastrom geht an Thomas Seeling und Bentley Silberschatten. Herzlichen Glückwunsch von uns und viel Vergnügen mit den spannenden Geschichten!

Verlosung verpasst? Es wird sicher nicht die letzte gewesen sein. Am besten behaltet ihr unseren Blog oder unsere Facebookseite im Auge.